Montag, 6. Februar 2006

Goa - Benaulim

Seit Samstag abend sind wir nun in Sued-Goa, genauer gesagt in Benaulim. Seit heute wohnen wir in einer sogenannten Cocohut, direkt am Strand unter Palmen. Das ist so eine Art Strohhuette die mit Palmwedeln abgedeckt ist. Davor hatten wir 2 Naechte lang eine etwas luxurioesere Unterkunft mit eigenem Bad und nem Hausfrosch. - Dafuer haben wir jetzt Ameisen und Geckos :)
Am weissen Strand gibts Krebse, die aus gebuddelten Loechern hervorschiessen und dann seitwaerts ueber den Strand flitzen.
Gestern haben wir die naehere Umgebung Richtung Colva zu Fuss erkundet. Morgen wollen wir mit Fahrraedern am Strand nach Sueden - Richtung Palolem. Ganz hinkommen werden wir nicht, dafuer ist es zu weit.

Tagsueber ist es brechend heiss, aber es soll noch heisser werden. D.h. meistens kann man nur bewegungslos im Schatten sitzen und lesen oder in den warmen Indischen Ozean springen. Ramona denkt das ist der arabische Golf.. - kann das mal jemand pruefen ?!
Ramona am Strand von Benaulim
So paradiesisch das klingt, das generelle Muellproblem existiert auch in Goa. Ausserdem sind weite Gebiete vollstaendig touristisch erschlossen und Deutsche, Briten und Franzosen sitzen in ihren abgeschotteten Resorts. Diesen Luxus haben wir zwar nicht, dafuer essen wir aber auch alle Mahlzeiten in unserem vorgelagerten Beach-Shack.
Eric am Strand von Benaulim
Ansonsten ist es hier verglichen zu Mumbai deutlich guenstiger. Unsere Huette kostet R200 die Nacht, das sind ca. 4 Euro.

Jetz ist hier gleich Feierabend im Internet-Cafe, sogar der Haushund ist schon raus.

Bis demnaechst,
Ramona und Eric

Mumbai

Jetzt erstmal ein erstes Hallo aus Indien. Die ersten Tage haben wir erfolgreichg gemeistert. Jetlag ueberstanden und Kulturschock verarbeitet. Ausgeraubt wurden wir auch nicht :)

In Mumbai waren wir nur bis zum 4.2. - das reichte auch erstmal. Soviel steht fest: Die Stadt ist nichts fuer all-inclusive-Verwoehnte, d.h. Essen vom Fussboden auf der verdreckten Strasse ist genauso normal wie daneben hinzupinkeln oder Luxushotels und Bettler, die irgendwas schnueffeln.
Krass ist der Geruch (meistens vom rumliegenden Plastik-Muell oder verdreckten Fluessen). Achso, der Muell wird entweder einfach fallengelassen, oder falls er doch gesammelt wird, einfach irgendwo verbrannt.
Ramona mit Kulturschock im Gesicht
Neben den Menschenmassen laeuft auf der Strasse natuerlich auch allerlei Viehzeug, wie Hunde und Kuehe rum, die waren aber alle friedlich. Ausserdem wird man alle paar Meter angehalten irgendwelches Zeug zu kaufen oder mit nem Taxi zu fahren. Unsere Winterbleiche gepaart mit dem kultur-geschocktem Gesichtsausdruck tut sein Uebriges.
Es herrscht Linksverkehr und die Hupen koennten auch gleich arretiert werden. Laerm ist ein staendiger Begleiter. Verkehrsregeln existieren nicht. Ausserdem ist Mumbai - fuer indische Verhaeltnisse - extrem teuer.

Trotz alledem muss man nicht in Panik ausbrechen. Die Menschen waren stets freundlich und das "Buch" half uns erste Raststaetten zu finden, d.h. wir haben ohne Magenverstimmung gut Essen koennen.
Auch der Kauf eines Zugtickets verlaeuft ganz anders als zu Hause (mind. 1 Tag vorher), hat aber reibungslos geklappt. Sleepers-Class muss schon sein, wenn man nicht in einen "Viehtransporter" gequetscht werden will. Die vergitterten Zuege sind zwar erst komisch, helfen aber gegen die Hitze. Wir waren ca. 12h nach Margao unterwegs. Unterwegs werden staendig Getraenke und Essen angeboten. Sodass man ja kein Auge zu kriegt :)

Aber jetzt sind wir am Palmenstrand...

en route

Ramona und Eric auf Piste

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