Samstag, 1. Juli 2006

Flugplan - Update

Wegen unseres Zwangsaufenthalts in Bangkok haben wir etwas an unseren Flugdaten geschoben. Hier die aktualisierten Flugdaten, inklusive der bereits absolvierten Flüge.

01. Feb 06 Hamburg (Deutschland) -> London (Großbritannien)
01. Feb 06 London (Großbritannien) -> Mumbai (Indien)
28. Feb 06 Chennai (Indien) -> Port Blair (Andamanen, Indien)
20. Mär 06 Port Blair (Andamanen, Indien) -> Kolkata (Indien)
16. Apr 06 Kolkata (Indien) -> Bangkok (Thailand)
15. Jun 06 Singapore -> Cairns (Australien)
10. Aug 06 Brisbane (Australien) -> Christchurch (Neuseeland)
09. Oct 06 Auckland (Neuseeland) -> Santiago (Chile)
17. Jan 07 Buenos Aires (Argentinien) -> London (Großbritannien)
17. Jan 07 London (Großbritannien) -> Hamburg (Deutschland)


Rückblick Teil 3 - Singapur...

Wiedersehen mit Indri im Seafood-Center
... ist die "perfekte Stadt". Alles sauber und ordentlich, keine Kriminalität und Arbeitslosigkeit. Fußbodenpfeile zeigen an, wie man sich beim Ein- und Aussteigen des Zuges anzustellen hat, auf die Straße rotzen kostet $1000, Fußgängerunterführung mit Fahrrad durchschieben ist ok, beim Durchfahren erwischt werden kostet $500, Oralverkehr macht 10 Jahre Knast, usw. - Also praktisch gleich NULL Punkrock! Wir hatten aber trotzdem unseren Spaß beim Wiedersehen mit Indri.
Aquarium
Im Seafood-Center kann man sich seine Mahlzeit im Aquarium aussuchen oder sich auf die Empfehlung von Ortsansässigen verlassen. Mir sind Fische und Krustentiere zwar am liebsten im Wasser statt auf dem Teller, aber das hat echt gut geschmeckt. Noch besser hat's aber Ramona geschmeckt, auch wenn der Gesichtsausdruck hier noch eher skeptisch wirkt.

Krebsbein-Knacker

Später konnten wir Fußball endlich wieder auf 'ner großen Leinwand mit schweizer- und französischem Fanblock verfolgen. Ansonsten kann man an jeder Ecke jede Menge Geld lassen - dafür kriegt man aber auch so ziemlich alles. Ich hab 'nen halben Tag für mein Unterwassergehäuse am Sim Lim Square gefeilscht und letztendlich zugeschlagen, in freudiger Erwartung der bunten Unterwasserwelt des Great Barrier Reefs in Australien.

Wir warn ja nur zwei Nächte vor Ort und am zweiten Abend hat Indri uns zur Happy Hour in 'nen Club im 71. Stock eines Hotels gebracht. Da hatte man 'nen schönen nächtlichen Rundumblick auf Singapur.

Einundsiebzichster

Matthew und Marn von Tioman sind auch noch aufgetaucht und alleman wollten wir noch in 'nen angesagten Club. Mit meinen Tevas wollten die mich da aber nich reinlassen ;) Als der zweite Türsteher sich dann gönnerhaft geben wollte und mir grad erklären wollte, daß er dieses eine mal 'ne Ausnahme machen kann und unter welchen Bedingungen, war ich schon bockich und hab zu ihm gemeint, daß ich da jetz nich mehr rein will. Das war einerseits 'n bißchen Scheiße, weil die andern schon den teuren Eintritt gelöhnt hatten und ich somit die Party etwas gesprengt hab, aber da kann ich einfach nich über meinen Schatten springen. Das is 'ne angeborene Arroganz oder Stolz oder sowas, da kann ich nix machen - sorry.
Wir wollten dann um die Ecke das Deutschland-Fußballspiel kucken und auf die anderen warten. Das Spiel ging aber erst 3:00 Uhr Ortszeit los und irgendwann konnten wir nich mehr unsere Augen aufhalten und mußten zurück in unser Hotel nach Little India - wo hätten wir sonst wohnen sollen :)
Kurz vor Ankunft im Hotel hab ich noch ein kleines Stückchen Freiheit für den Staat Singapur zurückerobert und in einen öffentlichen Park gepinkelt! Keine Ahnung wieviel hunderte Dollar das kostet, wenn man erwischt wird, aber das hat bestimmt eine der vielen überwachungskameras aufgefangen. Aber das wars mir wert.

Flughafen Fussball Fieber

Das wars eigentlich schon von Singapur und anderntags sind wir ab zum Flughafen. Das gesamte Flughafengelände war ebenfalls WM-ver-merchandised und es wurden Wiederholungen gezeigt. Leider aber nicht das Deutschlandspiel während unserer Wartezeit.

Rückblick Teil 2 - Pulau Tioman...

... hat uns erstmal total enttäuscht. Aber is ja auch naiv, zu erwarten, daß es dort genauso wie auf Perhentian sein würde. Die Insel wirkte auf uns, als ob sie ihren touristischen Zenit bereits überschritten hat: Leerstehende, verfallene Hütten, die teilweise von den Einheimischen zweckentfremdet wurden und relativ viel Müll. Der Strand hat uns auch nich so vom Höcki gehaun - dafür aber das Schnorcheln. Ramonas Elbenauge hatte alsbald eine stattliche Schildkröte entdeckt, mit der sind wir bestimmt 'ne Stunde rumgeschnorchelt und ham sie beim Luftschnappen und Fressen beobachtet - genial. Da hab ich mir zum wiederholten Male 'n Unterwassergehäuse für meine Kamera gewünscht und das fest auf meine ToDo-Liste für Singapur gesetzt.
Auch über Wasser war die Fauna nicht zu verachten. Dort hingen riesige Fledermäuse in Scharen in den Bäumen.

Bat-Baum

Wenn Schnorcheln gut ist, kann Tauchen nich so schlecht sein. - Ham wir gedacht!
Allemann abgetaucht und gewartet bis die Gruppe komplett ist, um den Tauchgang zu beginnen. Wer fehlt? Unser Dive-Leader, der uns eigentlich zusammenhalten und die schönen Tauchplätze zeigen soll! Also haben wir so ca. 10min auf ca. 14m gewartet, wo er denn bleibt. Das Problem, dort gab's absolut nichts zu sehen, außer Wasser und Sand. Wir sind dann langsam aufgestiegen und es hat sich rausgestellt, daß er Probleme mit dem Ausgleichen hatte und deshalb nicht abtauchen konnte. Aber schön nich Bescheid gesagt.
Trotz seiner Probleme hat er den Tauchgang dann fortgesetzt und ist blitzartig abgetaucht, so daß wir ihn fast wieder verloren hätten! Hääh?!?
Zwei von der Gruppe haben wir ganz verloren, die sind dann aufgetaucht und zum Boot. Bis zu den Seafans (Weichkorallen) ham wir's dann garnich mehr geschafft, weil uns die Luft ausging. Also praktisch nix gesehn - toller Tauchgang!
Matthew, der selbst Dive-Master ist, meinte, das wäre das erste mal, daß er auf 'nem Tauchgang seinen Dive-Leader verloren hätte und das man ihm dafür locker die Lizenz entziehen könnte. Der hatte seinen Namen weg: wir ham ihn von "Dive-Leader" auf "Dive-Leaver" umgetauft. - Is unser gutes Recht!
Wie auch immer, den zweiten Tauchgang hat dann der Chef gemacht, das war gleich was anners. Vernünftig geführt, inkl. Swimthrough und ordentlich tropische Fische bestaunt.

Letztendlich machen es aber immer die Leute, die man kennenlernt, wie schön ein Ort ist. Wir sind einen Tag zur anderen Seite der Insel gewandert - mit dabei: Marn aus Holland, Will aus Großbritannien und Matthew aus Vietnam (von links nach rechts). Mit Matthew haben wir uns später in Singapur wiedergetroffen.


Safari zum Juara-Beach

Auffer Rücktour ham wir uns mitm Jeep fahrn lassen und hatten so gleich noch 'ne Schlamm-Cross-Tour gratis.

Ein paar einheimische Touristen sind auf Tioman auch anzutreffen. Der Süden Malaysias ist oft streng muslimisch. Da geht man schon mal in voller Montur inkl. Kopftuch schnorcheln. Das is schon relativ spüt abends direkt an der Jetty. Aber man sieht trotzdem wie schön klar das Wasser ist.


Dry-Suit-Snorkeling

Die Mädels hier sind ja noch ziemlich freizügig. Die krassesten sind die komplett schwarz verhüllten, wo nur die Augen aus 'nem Sehschlitz rauskuckn. Neben uns im Restaurant hat mal so eine gesessen, die mußte dann immer den Schleier hochklappen, um am Käffchen zu nippen...

Achja, vor alledem sind wir einen Tag zur Monkey-Bay gewandert. Die heißt nich nur so, direkt bei der Ankunft begrüßt einen dort 'ne Affenbande - Monkey Island läßt grüßen (aber kein 3-köpfiger bei gewesen). Auch sonst war das ziemlich mystisch. Auf dem Weg dorthin haben wir zwei riesige (ca. 2m) Monitor Lizards gefunden - tot. Das sieht man denen erstmal nicht an, aber ich erspar euch das Bild hier trotzdem.

Totenkopf-Aeffchen

Am Monkey-Bay ist der Sand rot, was hier mal wieder nicht zu sehen ist. Außerdem wurde da 'n Gummifußball angeschwemmt und wir haben ein Klasse 2:2 Match mit "Wilson" hingelegt. Da gibt's auch 'n Video von. Da in der Vergangenheit aber auch keiner bemerkt hat, wenn ich Videos online gestellt hab, spar ich mir das auch. *trotzich-kuck*
Na, ma sehn... vielleicht 'n Ausschnitt.

Was war noch?
Na klar: Schildi! Einen Tag später nochmal getroffen - die wohnt da halt! Da die überhaupt nich scheu war, haben wir uns hinreißen lassen, sie mal zu tätscheln. Geil! - Wir hatten aber auch 'n schlechtes Gewissen hinterher: typisch Touri, muß alles angrabschen...
Außerdem mußten wir uns dauernd die Nächte wegen Fußball um die Ohren schlagen. Hat sich aber gelohnt, bei dem Eröffnungsspiel!

Rückblick Teil 1 - Taman Negara

Mit dem Dschungel-Zug sind wir von Wakaf Bahru nach Jerantut in Richtung Süden zum Taman Negara Nationalpark (für den geographisch Interessierten). Das war die Hölle, da wärn wir fast verhungert. Die Bimmelbahn fährt nämlich den ganzen Tach und wir hatten uns nur 'n paar symbolische Snacks eingesteckt, weil wir dachten das is so wie Indien, daß einem an jeder Haltesstelle diverse Mahlzeiten und leckere Früchte aufgedrängt werden. - Is aber nich.
Backpacker in Action
Kurz mit dem Bus und dann mit dem Boot den Fluß hoch, ging's dann den nächsten Tag in den Nationalpark. Da hat man am Ufer ab und zu mal 'n Wildschwein oder 'n Kuh-Replikat gesehn, naja aber wenigstens schöner Dschungel drumrum. Vor Ort in Kuala Tahan muß te dann das erste Grundbedürfnis gestillt werden: Unterkunft finden. Das sieht übrigens so wie hier rechts aus.

Wieder 'n Tach wech. Tja, so sieht nunmal unser Alltag aus... Jedenfalls kann man da auf diversen Dschungelpfaden wandern und hoffen mal 'n richtigen Schabrackentapir (ein herrliches Wort - und Tier) in freier Wildbahn zu sehen. Stattdessen sieht man aber nur Sonnenanbeter und andere Spinner.


Sonnenanbeter

Eines der Highlights dort ist der Canopy-Walk. Hoch in den Bäumen sind wackelige Hängebrücken installiert; man hangelt sich von Baum zu Baum und kann die Landschaft begutachten oder einfach maulaffenfeil halten, so wie Ramona hier.

Canopy-Walk

Getier sieht man dabei auch nich, weil das ganze nicht gerade unpopulär ist und manche Reisegruppen lautstark durch die Baumkronen kajohlen. Um tatsächlich mal 'n Leopard oder sowas in freier Wildbahn zu sehen, bieten die örtlichen Touts z.B. Nachtsafaris an. Mit 'nem lichtstarken Scheinwerfer ausgestatt, blenden sie die armen Tierchen, die dann, kurzzeitig blind, orientierungslos stehenbleiben. Wir habens nich ausprobiert...
Wenn man sowas o.ä. nich mitmacht, haben sich die kostenfreien Angebote sehr schnell erschöpft. Insgesamt hatten wir ca. 'ne Woche für den Nationalpark eingeplant waren aber eigentlich nur einen vollen Tag da und haben uns auf unserer Wanderung vom Dschungel fesseln lassen.

Tourist-Twister

Kurz entschlossen haben wir im "Buch" nach 'nem Perhentian-äquivalent (Sonne, Strand, Tauchen) gesucht und sind auf Pulau Tioman im Südosten Malaysias gestossen. Im örtlichen Morgenbus zurück nach Jerantut haben wir dieses Hinweisschild zur Kenntnis genommen und nich in die Ecken gerotzt :)

Non-Indian-Style-Bus

An einem Tag schafft man das leider nicht bis auf die Insel, sodaß wir in 'nem Ort namens Kuantan für 'ne Nacht gefangen waren. Da steht 'ne muslimische Moschee, in der ich ne kurze Führung bekommen hab, nachdem sicher war, daß ich kein Ami oder "Schlimmeres" bin. Ramona war dat nix und sie is lieber gleich draußen geblieben. Am Spätnachmittag lief n kleines Fußballturnier auf dem Gelände davor und wir haben 'n bißchen zugekuckt. Nein, Malaysia is nich WM-qualifiziert gewesen, soweit ich weiß.

Suchbild: Wo is der Ball?

Raum-Zeit-Kontinuum

ja ja, sorry, wir ham uns lange nich gemeldet. Es war aber auch tierisch ruhig hier auf unserm Blog. Und wenn es keine Kommentare gibt, dann denk ich immer das liest keiner, also brauch ich auch nix neues schreiben...

Das ältestete hab ich jetz aber in einigen Rückblicken für Euch aufgeschrieben.

en route

Ramona und Eric auf Piste

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Zwischendurch unterwegs in

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Sri Lanka

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aus Bad Gandersheim
Die lieben SCHRÖDERS



Olli Schulz und der Hund Marie
Und dann schlägt Dein Herz


Mad Caddies
Ska Ska Ska

Unterwegs - Literatur




Andrew Marshall
The Trouser People



Gregory D. Roberts
Shantaram


Alex Garland
The Beach


Norbert Lüdtke
Selbstreise-Handbuch


William Sutcliffe, Axel Henrici
Meine Freundin, der Guru und ich



Dieter Riemenschneider
Shiva tanzt. Das Indien-Lesebuch.



Dominique Lapierre
The City of Joy


Francois Bizot
The Gate


Yann Martel
Life of Pi


Tom Hodgkinson
How to be idle

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