Ich ess Blumen
Wir ihr vielleicht bemerkt habt, sind wir inzwischen im kühlen Norden Thailands. Und bevor meine Indonesien-Erinnerung vollends verblaßt, will ich berichten, daß es außer dem ganzen Tomohon-Gemetzel auch noch lebendige Fauna zu bewundern gab. Denn Tiere machen doch immer den entscheidenden Unterschied.

Das is kein Schummel. Nachdem ich auf den Auslöser drücke, sehe ich aus dem Augenwinkel den "Unterschied" von links ins Bild laufen und drücke einfach nochmal ab.
Das is gleich hinterm Strand von Batuputih. Und weil man sich immer der ganzen Unterstellungen erwehren muß "ja die liegen den ganzen Tag am weißen Strand" - nix da weißer Strand. Der ist schwarz wie die Nacht und wir haben Glück, daß es ein trüber Tag ist. Ansonsten brennen einem nämlich die Fußsohlen ab.

Eigentlich sollten hier jetzt auch die Black Macaques (Schopfaffen) rumspringen und uns Touristen belustigen. Von allen Viechern die hier so rumkrebsen sieht man diese mit der höchsten Wahrscheinlichkeit. - Bei uns läßt sich keiner blicken.
Dafür waren wir abends zuvor erfolgreich beim Aufspüren von Beuteltier, Hornbill und Koboldmaki. Ein herrlicher Name - im englischen heißt der einfach nur Tarsier.


Damit nicht genug, gibt es in der Nähe eine Würgefeige, die ihren Wirt, nun ja, eben wahrscheinlich erwürgt hat. Jedenfalls steht nur noch die Feige selbst und gibt ein prima Klettergerüst ab. Gerade als ich loslegen will den Wipfel zu erklimmen, merke ich, daß das Klettergerüst schon besetzt ist. Ein Klettergerüstmaki starrt mich an und hat mir schon fast alles weggeklettert!

Koboldmakis sind gute Tiere, weil sie einen lustigen Namen abbekommen haben und so schön hilfsbedürftig aus der Wäsche kucken. Angeblich hat er auch für diesen Yoda-Jedi aus Startrek Vorbild gestanden. Daß er keinerlei Grünzeuch frißt, gibt den Wissenschaftlern bisher noch Rätsel auf. So berichtet uns zumindest unser Guide, daß er demnächst einem "amerikanischen Wissenschaftler" helfen wird, herauszubekommen wie das gutgehen kann. Hoffentlich sperrt der ihn dafür nicht in einen Käfig, dann könnte der Koboldmaki sich nämlich den Kopf am Gitter aufstoßen wie einer dieser Guantanamo-Häftlinge.
Aber vor den ganzen Makis und Macaquen haben wir ja noch auf Bunaken den Kopf unter Wasser gehalten. Da war ganz schön was los. Ich bin ja eingefleischter Drückerfisch-Fan. Je bunter desto besser.

Selbstverständlich wurde aber auch auf Bunaken gemordet, um der ganzheitlichen Völlerei zu frönen.
Dieser kapitale Marlin ist fast genauso groß wie das Fischerboot von dem aus er zur Strecke gebracht wurde. Abends gabs glaub ich Teile davon zu essen.
Immer wieder hat sich mal ein Eagle Ray blicken lassen - allerdings immer schön tief, um sich der Kamera zu entziehen. Auf den Togeans hat man die öfter mal auch im flachen Wasser gesehen. Beim Ausflug mit Thomas und Uli im Einbaum ist uns fast einer ins Boot gesprungen.
Zu den selteneren Sichtungen gehörte 'ne Seeschlange, die zwar hoch giftig aber trotzdem nicht gefährlich ist, da es keinen verdammten Grund gibt 'nen harmlosen Schnorchler zu beißen. Daneben gabs das übliche Gefische wie z.B. Muräne und Kofferfisch.

Das alles in konzentrierter Form denn das Riff zieht sich offensichtlich um die gesamte Insel und man kann sich schön mit der Strömung entlang des 'drop offs' treiben lassen.
Hab ich tiertechnisch noch was vergessen? Natürlich kann man überall die Metamorphose von Raupe zu Schmetterling und weiter zur Ziege beobachten.

Genauso wie den Übergang von Sonnenanbeterin zu Buntspecht und weiter zum Auerochsen.

So jetzt wißt ihr Bescheid und damit sag ich mal schön Tschüß zu Indonesien!


Das is kein Schummel. Nachdem ich auf den Auslöser drücke, sehe ich aus dem Augenwinkel den "Unterschied" von links ins Bild laufen und drücke einfach nochmal ab.
Das is gleich hinterm Strand von Batuputih. Und weil man sich immer der ganzen Unterstellungen erwehren muß "ja die liegen den ganzen Tag am weißen Strand" - nix da weißer Strand. Der ist schwarz wie die Nacht und wir haben Glück, daß es ein trüber Tag ist. Ansonsten brennen einem nämlich die Fußsohlen ab.

Eigentlich sollten hier jetzt auch die Black Macaques (Schopfaffen) rumspringen und uns Touristen belustigen. Von allen Viechern die hier so rumkrebsen sieht man diese mit der höchsten Wahrscheinlichkeit. - Bei uns läßt sich keiner blicken.
Dafür waren wir abends zuvor erfolgreich beim Aufspüren von Beuteltier, Hornbill und Koboldmaki. Ein herrlicher Name - im englischen heißt der einfach nur Tarsier.


Damit nicht genug, gibt es in der Nähe eine Würgefeige, die ihren Wirt, nun ja, eben wahrscheinlich erwürgt hat. Jedenfalls steht nur noch die Feige selbst und gibt ein prima Klettergerüst ab. Gerade als ich loslegen will den Wipfel zu erklimmen, merke ich, daß das Klettergerüst schon besetzt ist. Ein Klettergerüstmaki starrt mich an und hat mir schon fast alles weggeklettert!

Koboldmakis sind gute Tiere, weil sie einen lustigen Namen abbekommen haben und so schön hilfsbedürftig aus der Wäsche kucken. Angeblich hat er auch für diesen Yoda-Jedi aus Startrek Vorbild gestanden. Daß er keinerlei Grünzeuch frißt, gibt den Wissenschaftlern bisher noch Rätsel auf. So berichtet uns zumindest unser Guide, daß er demnächst einem "amerikanischen Wissenschaftler" helfen wird, herauszubekommen wie das gutgehen kann. Hoffentlich sperrt der ihn dafür nicht in einen Käfig, dann könnte der Koboldmaki sich nämlich den Kopf am Gitter aufstoßen wie einer dieser Guantanamo-Häftlinge.
Aber vor den ganzen Makis und Macaquen haben wir ja noch auf Bunaken den Kopf unter Wasser gehalten. Da war ganz schön was los. Ich bin ja eingefleischter Drückerfisch-Fan. Je bunter desto besser.

Selbstverständlich wurde aber auch auf Bunaken gemordet, um der ganzheitlichen Völlerei zu frönen.
Dieser kapitale Marlin ist fast genauso groß wie das Fischerboot von dem aus er zur Strecke gebracht wurde. Abends gabs glaub ich Teile davon zu essen.Immer wieder hat sich mal ein Eagle Ray blicken lassen - allerdings immer schön tief, um sich der Kamera zu entziehen. Auf den Togeans hat man die öfter mal auch im flachen Wasser gesehen. Beim Ausflug mit Thomas und Uli im Einbaum ist uns fast einer ins Boot gesprungen.
Zu den selteneren Sichtungen gehörte 'ne Seeschlange, die zwar hoch giftig aber trotzdem nicht gefährlich ist, da es keinen verdammten Grund gibt 'nen harmlosen Schnorchler zu beißen. Daneben gabs das übliche Gefische wie z.B. Muräne und Kofferfisch.

Das alles in konzentrierter Form denn das Riff zieht sich offensichtlich um die gesamte Insel und man kann sich schön mit der Strömung entlang des 'drop offs' treiben lassen.
Hab ich tiertechnisch noch was vergessen? Natürlich kann man überall die Metamorphose von Raupe zu Schmetterling und weiter zur Ziege beobachten.

Genauso wie den Übergang von Sonnenanbeterin zu Buntspecht und weiter zum Auerochsen.

So jetzt wißt ihr Bescheid und damit sag ich mal schön Tschüß zu Indonesien!

diestel - 2. Nov, 15:02




















