Korpus Kikeriki
Niemand betreibt den Hahnenkampf so ernsthaft wie die Philippiner. Denn faktisch jeder züchtet einen oder mehrere Gladiatoren und hat die unter 'nem Bastkorb oder irgendwo angeleint rumstehen. Daher auch der Ausdruck "Hahn im Korb". Das Gekrähe ist allgegenwärtig - bevorzugt von nachts um 3 bis morgens um 5. Die Tiere werden mit speziellem Kraftfutter und anderen Geheimritualen auf ihre Karriere vorbereitet.
Auch in Indonesien konnten wir öfters mal diesem Schauspiel beiwohnen. Wie dort der Sieger ermittelt wird, ist mir allerdings nicht klar. Ganz anders auf den Philippinen. Hier ist es stets ein Kampf auf Leben und Tod und der Sieger ist deshalb auch vom absoluten Hahnenkampf-Laien einfach zu bestimmen. Hier ein Ausschnitt von 'nem wochenendlichen Hahnenkampf bei dem wir zufällig vorbeischneien.

Das Federvieh bekommt einen rasiermesserscharfen Sporn an die Kampfkralle. Da kann schon ein Hieb tödlich sein. Die Kämpfe, die wir beobachten, dauern meist nur wenige Sekunden. Lang genug jedoch, um das Adrenalin zu spüren.
Selbstverständlich ist dies eine reine Männerdomäne. Was aber wohl nichts mit dem "Hahn-Effekt" zu tun hat. Die Cowboys innerhalb der Absperrung koordinieren die Wetten. Das Bargeld wird mit einem speziellen Origami werfbar gemacht und Gewinne werden direkt ausgezahlt.

Nach dem Wettkampf kann es gut sein, daß man im Jeepney neben einigen Teilnehmern sitzt - die Vögel in dem einen oder anderen Zustand dabei. Die erfolgreichen Tiere gehen später in weitere Kämpfe und machen evtl. eine Hahnenkampfkarriere. Daher der Ausdruck "aufgeblasener Gockel". Die anderen wandern in den Suppentopf.
Auch in Indonesien konnten wir öfters mal diesem Schauspiel beiwohnen. Wie dort der Sieger ermittelt wird, ist mir allerdings nicht klar. Ganz anders auf den Philippinen. Hier ist es stets ein Kampf auf Leben und Tod und der Sieger ist deshalb auch vom absoluten Hahnenkampf-Laien einfach zu bestimmen. Hier ein Ausschnitt von 'nem wochenendlichen Hahnenkampf bei dem wir zufällig vorbeischneien.

Das Federvieh bekommt einen rasiermesserscharfen Sporn an die Kampfkralle. Da kann schon ein Hieb tödlich sein. Die Kämpfe, die wir beobachten, dauern meist nur wenige Sekunden. Lang genug jedoch, um das Adrenalin zu spüren.
Selbstverständlich ist dies eine reine Männerdomäne. Was aber wohl nichts mit dem "Hahn-Effekt" zu tun hat. Die Cowboys innerhalb der Absperrung koordinieren die Wetten. Das Bargeld wird mit einem speziellen Origami werfbar gemacht und Gewinne werden direkt ausgezahlt.

Nach dem Wettkampf kann es gut sein, daß man im Jeepney neben einigen Teilnehmern sitzt - die Vögel in dem einen oder anderen Zustand dabei. Die erfolgreichen Tiere gehen später in weitere Kämpfe und machen evtl. eine Hahnenkampfkarriere. Daher der Ausdruck "aufgeblasener Gockel". Die anderen wandern in den Suppentopf.
diestel - 24. Jun, 17:41




















