Jag aelskar Sverige
Nachdem der Grenzfluß übersprungen und frische Kohle gezogen ist (die Mäuse heißen hier Kippen), macht sich das triviale Trio auf den Weg nach Luang Namtha.
Wie sieht es eigentlich aus in diesem Schweden? Na die meiste Zeit so wie hier links auf dem Bild. Alle Busstationen liegen grundsätzlich außerhalb der City, damit der TukTuk-Fahrer sein Einkommen hat. Deshalb frag ich ihn freundlich: "Was müßte ich für diese Fahrt also investieren". Als Antwort klatscht er in die Hände und meint "Sip". Gut, denk ich - freut er sich halt über Kundschaft. Wir einigen uns jedenfalls auf 10.000 Kippen pro Nase. Viel später lernen Wir, daß das Zeichen für 10 eben ein "in die Hände klatschen" ist. "Fünf" heißt übrigens "Ha". Birne hat mal 'ne lokale Zigarettenmarke gekäuft die hieß 555. Hört sich bestimmt lustich an, wenn ein Einheimischer die bestellt. Ähnlich wie das vietnamesische Bier 333 (BaBaBa). Aber ich schweife schon wieder ab - verdammte Alterssenilität.

In Muang Sing ist grad Rummel und diese Mönche hier lassen es sich nicht nehmen in der Abenddämmerung mit Dartpfeilen auf Luftballons zu werfen. Aus Versehen radeln wir nach China rein. Ein umsichtiger Grenzbeamter pfeift uns zurück. "China? - Konnt ich ja nich wissen!" Außerdem treffen wir die beiden Polen Olo und Ania aus Luang Namtha wieder, die sich in China Fahrräder gekauft haben und fortan damit unterwegs sind. Obwohl die beiden langsamer sein müßten, sind sie uns immer einen Schritt voraus - wir treffen sie nochmals in Luang Prabang und Vang Vieng. Aber das auch wieder nur abgeschwiffen ...

Zunächst wollen wir von Udomxai nach Nong Khiaw. Der zwischen-8-und-9-Uhr-Bus wird zu einem uns zermürbenden 12-Uhr-Bus. In der Wartezeit kann ich dafür erfolgreiches Marketing am Busbahnhof bewundern. Dieses TukTuk ist schön bunt angepinselt, so wie die Werbetafel darüber es gerne möchte. Nur der Kollege daneben hat's nicht verstanden und sein TukTuk immer noch nich vergolden lassen.

Außerdem ereilen uns Nachrichten, daß auf einem Bergpaß ein LKW umgekippt ist und nun die Straße blockiert. Birne befürchtet schon das Schlimmste - einen Versorgungsengpaß mit dem schwedischen Lebenselixier.

Doch unsere Sorgen sind unbegründet. Der ansonsten wegen seiner Enge gefürchtete Minibus, erweist sich ausnahmsweise als vorteilhaft, da er sich nämlich geschmeidig an der Unfallstelle vorbeischummeln kann. Und auch für Bier ist im beschaulichen Nong Khiaw gesorgt.

Ein paar Thälmann-Pioniere schaffen es Birne davon zu überzeugen, daß sie seinen Kuli nötiger brauchen als er selbst.

Weil man irgendwas machen muß als Tourist, wandern wir ein paar hundert Wasserfälle hoch und wohnen ungewollt einer schwedischen Hochzeit bei.

Dazu werden wir schon vor der Wasserfalltour zum hastigen Verzehr von hochprozentigem LaoLao genötigt. Als wir zurückkommen ist das Dorf zum größten Teil schon betäubt durch Alkohol und Hits aus den 80ern.
Den Ou-Fluß aufwärts nach Muang Ngoi Neua und eine Tageswanderung weiter nach Huay Bo und wir sind im tiefen ländlichen Schweden. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Kinder laufen ohne Schlüpper und die Erwachsenen mit Hut rum.

Schwedens Tourismus-Hot-Spot ist allerdings Luang Prabang. Zu recht. Da sowohl Ramona als auch Birne kurzzeitig kränkeln bleiben wir dann auch ein paar extra Tage.

Weil Mönche keiner geregelten Arbeit nachgehen, bleibt ihnen nix anderes übrig, als bei Morgengrauen um Almosen wie Reis u.ä. zu betteln. Das Prinzip hat Konjunktur und einige besonders buddhistische Bundesrepublikaner machen mit und knien sich ebenfalls auf den Gehweg. Seine ganze Magie entfaltet der Augenblick dann, als dem deutschen Mädchen in meiner Nähe der Reis ausgeht und sie zu ihrem fotoschießendem Freund rüberruft "Haste ma' noch 'n Dollar?!" Natürlich hat er. Der überteuerte Tourireis wird von freundlichen Händlern praktischerweise vor Ort angeboten und die Show kann weitergehen.

In der Nähe gibts einen populären Wasserfall wo mir Mönche dabei zusehen, wie ich mich todesmutig an 'nem Seil ins Blaue stürze. Da Birne mit seiner neuen Kamera noch übt, hat er davon ein Hochkant-Video geschossen, daß ich noch nich gedreht hab. Aber direkt nach meinem Sprung sieht man die Robenträger hier offensichtlich unschlüssig hadern, ob sie es auch einmal wagen sollten.

Wie sieht es eigentlich aus in diesem Schweden? Na die meiste Zeit so wie hier links auf dem Bild. Alle Busstationen liegen grundsätzlich außerhalb der City, damit der TukTuk-Fahrer sein Einkommen hat. Deshalb frag ich ihn freundlich: "Was müßte ich für diese Fahrt also investieren". Als Antwort klatscht er in die Hände und meint "Sip". Gut, denk ich - freut er sich halt über Kundschaft. Wir einigen uns jedenfalls auf 10.000 Kippen pro Nase. Viel später lernen Wir, daß das Zeichen für 10 eben ein "in die Hände klatschen" ist. "Fünf" heißt übrigens "Ha". Birne hat mal 'ne lokale Zigarettenmarke gekäuft die hieß 555. Hört sich bestimmt lustich an, wenn ein Einheimischer die bestellt. Ähnlich wie das vietnamesische Bier 333 (BaBaBa). Aber ich schweife schon wieder ab - verdammte Alterssenilität.
In Muang Sing ist grad Rummel und diese Mönche hier lassen es sich nicht nehmen in der Abenddämmerung mit Dartpfeilen auf Luftballons zu werfen. Aus Versehen radeln wir nach China rein. Ein umsichtiger Grenzbeamter pfeift uns zurück. "China? - Konnt ich ja nich wissen!" Außerdem treffen wir die beiden Polen Olo und Ania aus Luang Namtha wieder, die sich in China Fahrräder gekauft haben und fortan damit unterwegs sind. Obwohl die beiden langsamer sein müßten, sind sie uns immer einen Schritt voraus - wir treffen sie nochmals in Luang Prabang und Vang Vieng. Aber das auch wieder nur abgeschwiffen ...

Zunächst wollen wir von Udomxai nach Nong Khiaw. Der zwischen-8-und-9-Uhr-Bus wird zu einem uns zermürbenden 12-Uhr-Bus. In der Wartezeit kann ich dafür erfolgreiches Marketing am Busbahnhof bewundern. Dieses TukTuk ist schön bunt angepinselt, so wie die Werbetafel darüber es gerne möchte. Nur der Kollege daneben hat's nicht verstanden und sein TukTuk immer noch nich vergolden lassen.

Außerdem ereilen uns Nachrichten, daß auf einem Bergpaß ein LKW umgekippt ist und nun die Straße blockiert. Birne befürchtet schon das Schlimmste - einen Versorgungsengpaß mit dem schwedischen Lebenselixier.

Doch unsere Sorgen sind unbegründet. Der ansonsten wegen seiner Enge gefürchtete Minibus, erweist sich ausnahmsweise als vorteilhaft, da er sich nämlich geschmeidig an der Unfallstelle vorbeischummeln kann. Und auch für Bier ist im beschaulichen Nong Khiaw gesorgt.

Ein paar Thälmann-Pioniere schaffen es Birne davon zu überzeugen, daß sie seinen Kuli nötiger brauchen als er selbst.

Weil man irgendwas machen muß als Tourist, wandern wir ein paar hundert Wasserfälle hoch und wohnen ungewollt einer schwedischen Hochzeit bei.

Dazu werden wir schon vor der Wasserfalltour zum hastigen Verzehr von hochprozentigem LaoLao genötigt. Als wir zurückkommen ist das Dorf zum größten Teil schon betäubt durch Alkohol und Hits aus den 80ern.
Den Ou-Fluß aufwärts nach Muang Ngoi Neua und eine Tageswanderung weiter nach Huay Bo und wir sind im tiefen ländlichen Schweden. Hier ist die Welt noch in Ordnung. Die Kinder laufen ohne Schlüpper und die Erwachsenen mit Hut rum.

Schwedens Tourismus-Hot-Spot ist allerdings Luang Prabang. Zu recht. Da sowohl Ramona als auch Birne kurzzeitig kränkeln bleiben wir dann auch ein paar extra Tage.

Weil Mönche keiner geregelten Arbeit nachgehen, bleibt ihnen nix anderes übrig, als bei Morgengrauen um Almosen wie Reis u.ä. zu betteln. Das Prinzip hat Konjunktur und einige besonders buddhistische Bundesrepublikaner machen mit und knien sich ebenfalls auf den Gehweg. Seine ganze Magie entfaltet der Augenblick dann, als dem deutschen Mädchen in meiner Nähe der Reis ausgeht und sie zu ihrem fotoschießendem Freund rüberruft "Haste ma' noch 'n Dollar?!" Natürlich hat er. Der überteuerte Tourireis wird von freundlichen Händlern praktischerweise vor Ort angeboten und die Show kann weitergehen.

In der Nähe gibts einen populären Wasserfall wo mir Mönche dabei zusehen, wie ich mich todesmutig an 'nem Seil ins Blaue stürze. Da Birne mit seiner neuen Kamera noch übt, hat er davon ein Hochkant-Video geschossen, daß ich noch nich gedreht hab. Aber direkt nach meinem Sprung sieht man die Robenträger hier offensichtlich unschlüssig hadern, ob sie es auch einmal wagen sollten.

diestel - 16. Dez, 07:50
Thomas (Gast) - 2. Jun, 12:54
drei Zahlen
...der Vina mag's ökonomisch und nennt die 555 lässig "ba so" (drei Zahlen)..aber wer raucht dat schon, wenn's "du lich" ("Tourismus", zieht rein für 2000 d), Bastos ("Ba-tos", die vietnamesische Antwort auf "liberte toujours") oder schlicht Vinataba gibt.
diestel - 2. Jun, 14:30
BahnhofBahnhofBahnhof
ich hab's versucht und Ramona hat auch mal draufgeschaut. - Wir verstehens nich! Also ich bin mir sicher es geht hier um Dein Lieblingsland "Nam". Aber was genau willst Du uns sagen? Bitte erleuchte uns!
ps: "Ich moechte loesen": In dem urspruenglichen Beitrag gings um Laos.
ps: "Ich moechte loesen": In dem urspruenglichen Beitrag gings um Laos.





















Ein gottverdammtes Wohlfühlland – an jeder Ecke steht ein Elefant
Apropo Elefant....
...man munkelt das "dem" Jörk demnächst wieder in Quickborn anzutreffen ist.... jetzt muss ich nur noch im nächsten Beitrag einen Zusammenhang zwischen Jörk und dem Elefanten herstellen.
lg
Arek
dem Elefant
oh Du beneidenswertes Land,
wo ich damals den Punk erfand,
Du bist so anders, so entspannt.
Der Zusammenhang is doch offensichtlich: der Rüssel!
Elefant