4000 Inseln und kein Regenschirm
Ohne Birne schmeckt das Beerlao natürlich nur noch 2/3 so gut. Besonders wenn auf Si Phan Don (Four Thousand Islands) stattdessen das Namkhong den Markt dominiert.

Im ÖPNV auf dem Weg dorthin finden wie gewöhnlich in vielen simultan verlaufenden Verkaufsgesprächen Sticky Rice, flachgedrückte Hühner und aufgespießte Eier ihre Abnehmer.

Zufällig ist auf Don Khon grad voll der Dorfbums im Gange. So eine Art 1.-Mai-Erntefest-Wochenendbesäufnis. Das ganze wird mit Hahnenkampf, Wasserboxen, Bootsregattas und Mekong-Sonnenuntergängen gepimpt.

Unsere leichtfertig gewählte Unterkunft befindet sich im Epizentrum der Action. Nach einer schlaflosen Nacht ziehen wir deshalb flußaufwärts entlang des Mekongs in eine ruhigere. Hier ist das Hängematting hoch professionalisiert und wir machen zeitweise davon Gebrauch.

Im Süden der Flußinsel kann man praktisch nach Kambodscha rüberspucken oder im Morgengrauen den wenigen verbliebenen Irrawaddy-Delphinen auflauern. Totale Geld- und Zeitverschwendung.
Ich hab mal gehört, daß eine Art ab einer spezifischen Anzahl (ich glaub die lag so bei ca. 1200) sowieso als ausgestorben betrachtet werden kann, da sie durch Inzucht etc. nicht überleben kann. Diese paar Totgeweihten hier sind aber noch quicklebendig auf morgendlicher Fischjagd in kambodschanischen Hoheitsgewässern. Der Bootsmann will nur gegen zusätzliche Kippen visafrei näher ranschippern, womit er bei mir aber nicht landet.
Die meiste Zeit sind wir allerdings mit dem Rad auf Erkundungstour zu nahegelegenen Wasserfällen und ähnlichen C-Klasse-Touri-Hotspots. Die ganze Region muß noch schöner gewesen sein, bevor die Elektrizität angekommen ist und nicht gerade zur Totalbeschallung verwendet wurde.

Meine private Mission einen Beerlao-Regenschirm zu ergattern scheitert kläglich. Es handelt sich dabei um ein reines Merchandising-Produkt, im freien Handel also nicht erhältlich. In Champasak radel ich wie irre ein paar Jungs hinterher, die mit einem Schirm vorbeigezischt sind. Recht schnell verstehen sie worauf ich es abgesehen hab und bieten mir das Ding für 20.000 Kippen an. Allerdings ist der Schirm in einem desolatem Zustand, mehrfach geflickt, verdreckt und insgesamt total runtergewohnt.
An einem Wasserfall im Bolaven Plateu schützt eine Oma ihr angebotenes Obst mit einem Beerlao-Regenschirm vor der brennenden Sonne - dieses Exemplar ist in deutlich besserem Zustand. Sie läßt sich auch für mehr Kippen nicht von mir erweichen den Schirm zu verkaufen.
Doch das allerbeste passiert zuletzt in Burma. In Mawlamyine begegnet uns eine weitere Omi mit einem brandneuem Beerlao-Regenschirm. Auf meine Gestiken hin, deutet sie fröhlich an, daß der Schirm ganz wunderbar gegen die Sonne schützt. Frustriert begrabe ich hiermit mein Beerlao-Regenschirm-Individual-Souvenir-Projekt.
Was bleibt sind Beerlao-Stilleben, die ich euch nicht vorenthalten will.

Mit diesen Eindrücken machen wir uns auf in unsere Weihnachtsferien :)

Im ÖPNV auf dem Weg dorthin finden wie gewöhnlich in vielen simultan verlaufenden Verkaufsgesprächen Sticky Rice, flachgedrückte Hühner und aufgespießte Eier ihre Abnehmer.

Zufällig ist auf Don Khon grad voll der Dorfbums im Gange. So eine Art 1.-Mai-Erntefest-Wochenendbesäufnis. Das ganze wird mit Hahnenkampf, Wasserboxen, Bootsregattas und Mekong-Sonnenuntergängen gepimpt.

Unsere leichtfertig gewählte Unterkunft befindet sich im Epizentrum der Action. Nach einer schlaflosen Nacht ziehen wir deshalb flußaufwärts entlang des Mekongs in eine ruhigere. Hier ist das Hängematting hoch professionalisiert und wir machen zeitweise davon Gebrauch.

Im Süden der Flußinsel kann man praktisch nach Kambodscha rüberspucken oder im Morgengrauen den wenigen verbliebenen Irrawaddy-Delphinen auflauern. Totale Geld- und Zeitverschwendung.
Ich hab mal gehört, daß eine Art ab einer spezifischen Anzahl (ich glaub die lag so bei ca. 1200) sowieso als ausgestorben betrachtet werden kann, da sie durch Inzucht etc. nicht überleben kann. Diese paar Totgeweihten hier sind aber noch quicklebendig auf morgendlicher Fischjagd in kambodschanischen Hoheitsgewässern. Der Bootsmann will nur gegen zusätzliche Kippen visafrei näher ranschippern, womit er bei mir aber nicht landet.Die meiste Zeit sind wir allerdings mit dem Rad auf Erkundungstour zu nahegelegenen Wasserfällen und ähnlichen C-Klasse-Touri-Hotspots. Die ganze Region muß noch schöner gewesen sein, bevor die Elektrizität angekommen ist und nicht gerade zur Totalbeschallung verwendet wurde.

Meine private Mission einen Beerlao-Regenschirm zu ergattern scheitert kläglich. Es handelt sich dabei um ein reines Merchandising-Produkt, im freien Handel also nicht erhältlich. In Champasak radel ich wie irre ein paar Jungs hinterher, die mit einem Schirm vorbeigezischt sind. Recht schnell verstehen sie worauf ich es abgesehen hab und bieten mir das Ding für 20.000 Kippen an. Allerdings ist der Schirm in einem desolatem Zustand, mehrfach geflickt, verdreckt und insgesamt total runtergewohnt.
An einem Wasserfall im Bolaven Plateu schützt eine Oma ihr angebotenes Obst mit einem Beerlao-Regenschirm vor der brennenden Sonne - dieses Exemplar ist in deutlich besserem Zustand. Sie läßt sich auch für mehr Kippen nicht von mir erweichen den Schirm zu verkaufen.
Doch das allerbeste passiert zuletzt in Burma. In Mawlamyine begegnet uns eine weitere Omi mit einem brandneuem Beerlao-Regenschirm. Auf meine Gestiken hin, deutet sie fröhlich an, daß der Schirm ganz wunderbar gegen die Sonne schützt. Frustriert begrabe ich hiermit mein Beerlao-Regenschirm-Individual-Souvenir-Projekt.
Was bleibt sind Beerlao-Stilleben, die ich euch nicht vorenthalten will.

Mit diesen Eindrücken machen wir uns auf in unsere Weihnachtsferien :)
diestel - 23. Feb, 04:22
Patrick (Gast) - 16. Mai, 15:05
Hallo ihr beiden, der dschüni und ich sind restlos begeistert. Viel Spaß noch und bis bald. liebe grüße
diestel - 20. Mai, 15:25
so solls sein
Wann isn Fussball? Mittwoch um 7 oder gehst Du stattdessen immer noch auf Hirsch-Pirsch?
Apropos Killings. Heute sind wir hier in Hanoi ueber so 'nen Markt geschlendert und da lag so ein Haufen von ca. 100 Kroeten, denen bereits der Kopf abgeschnitten war. Das hat die Viecher aber nich davon abgehalten noch umherzuspringen und zu krabbeln. Und das sah nich so aus, als ob die demnaechst vorhaben zu krepieren. Erst als die Marktfrau mit den Fingern in die Halsoeffnung rein is und mit geuebten Handgriff den Lurch gehaeutet hat, haben sich die einzelnen Komponenten etwas beruhigt.
Apropos Killings. Heute sind wir hier in Hanoi ueber so 'nen Markt geschlendert und da lag so ein Haufen von ca. 100 Kroeten, denen bereits der Kopf abgeschnitten war. Das hat die Viecher aber nich davon abgehalten noch umherzuspringen und zu krabbeln. Und das sah nich so aus, als ob die demnaechst vorhaben zu krepieren. Erst als die Marktfrau mit den Fingern in die Halsoeffnung rein is und mit geuebten Handgriff den Lurch gehaeutet hat, haben sich die einzelnen Komponenten etwas beruhigt.





















Kippen
Aber warum haben die dort keine echte Währung ? Warum muss man immer so viele Zigaretten bei sich tragen, um Waren und Dienstleistungen zu erwerben? Das ist total unpraktisch, gerade bei hoher Infaltionsrate. 20,000 Kippen für n Regenschirm? Da bauchste ja immer n Wartburg Tourist dabei, um die Währung zu lagern!
euer Brundle
Thankyou for smoking