Ich glaub mich streift 'n Bus
Unseren extravaganten Abstecher auf Malapascua Island hätte ich fast vergessen. Anders als die meisten schippern wir vom nördlichen Leyte mit der Fähre von San Isidro nach Maya auf Cebu. Dort angekommen wechseln wir in eine andere Banka, die uns zur Insel bringt. Den Rückweg machen wir später ebenfalls in dieser Fährkombination.

Das mag alles sehr idyllisch aussehen mit den vielen Kindern. Doch die Bevölkerung auf den Philippinen wächst und wächst. Schuld sind die Spanier, die schon sehr früh die größte Verbrecherorganisation der Geschichte eingeschleppt haben. Das macht fast jeden Philippiner zum Katholiken und ca. 6-fachen Familienvater.
Malapascua ist zum Tauchen da. Doch das Wetter und die Sicht spielen nicht immer mit. Gleich den ersten Tauchgang bricht Ramona ab - geschätzte Sicht von 3m und starker Wellengang machen ihr Angst. Auch den extrem populären Tauchgang zum Frühstücksplatz der Thresher Sharks läßt sie aus. Apo Island wirkt noch nach und ist schwer zu toppen. Außerdem peitschen Regen und Wind über die Insel.

Nach den Walhaien bei Donsol schlagen wir uns nun nach Nordwesten. Doch nicht ohne zuvor noch einen Blick auf Mt. Mayon bei Legazpi zu werfen. Dieser aktive Vulkan hat einen fast idealen Kegel, der sich hier natürlich hinter ein paar Wolken versteckt.

Der gemeine Tourist ist dazu angehalten ein Bild von so'ner alten Kirche oder 'nem alten Ochsen im Vordergrund zu machen - und jeweils den Vulkan im Hintergrund. Ich zeig Euch hier mal die Variante mit dem Ochsen und noch mehr Wolken als sowieso schon.

Doch auch 2 ganze Monate in einem Land werden am Ende knapp und wir wollen rasch noch diese verdammten Reisterassen im Norden Luzons begutachten. Zwischendurch noch schnell ein Tricycle und schwupps sind wir in Banaue ohne in Manila zu nächtigen. Wir wissen von anderen Backpackern, daß Manila nix zu bieten hat und die Stadt bleibt deshalb auch vorm Rücklug nach Bangkok von uns unbenächtigt.

Wie so oft in Asien wird dem westlichen Touristen suggeriert, es gäbe sowas wie einen festen Preis für den Transport, indem in den Guesthouses gedruckte Listen ausgehängt werden und auch das Tourismus Büro einem 'nen Fixpreis verkündet. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Auf dem Marktplatz von Banaue organisieren wir nach kurzem Feilschen ein Tricycle zu den Terassen für weit unter dem Fantasiepreis der Mafia.
Weiterhin wird die Angst geschürt ohne Guide würde man sich verlaufen und es kursieren Gerüchte, daß kürzlich Touristen erschossen wurden. Das einzig erschreckende ist, wieviele den Köder schlucken und brav die Millionen für geführte Touren abdrücken.
In Banaue ist es kalt (so um die 22°) und feucht, dafür aber schön grün. Hatte ich ja schonmal von gehört, daß dieser Reis meist in grün daherkommt. Na jedenfalls wurden die ersten Reisterassen angeblich schon vor rund 2000 Jahren gebaut. Erstaunlich, daß seitdem noch niemand drauf gekommen ist, daß man stattdessen auch was Leckeres anbauen könnte. Deshalb geht der Wahnsinn weiter.

Tatsächlich haben wir später in Vietnam Maisterassen statt Reisterassen vorfinden können. Vermutlich eine Hinterlassenschaft der US-Amerikaner. In Amerika sind bekanntlich ALLE Nahrungsmittel aus Mais.
Im Ort ist gerade High-School-Abschlußfeier oder sowas und die Absolventen müssen einzeln mit den Erziehungsberechtigten auf die Bühne und sich vom Volk beklatschen lassen. Die Absolventenzylinder ein Hinweis auf die amerikanischen Einflüsse auf den Philippinen.

Da fällt mir noch was zum Thema ein. Viele Philippiner sind ja bewaffnet. Speziell das Wachpersonal vor Einkaufsläden oder öffentlichen Einrichtungen. Vor 'nem Supermarkt in Ormoc stand mal ein Wachmann mit dem Schild "Please log your gun". Da muß man in so eine Liste eintragen wieviele und welche Feuerwaffen man mit rein nimmt.
Eine Reisebekanntschaft hat uns eine Geschichte erzählt, wo sich ein Wachmann versehentlich ins eigene Bein geschossen hat. Und bis da 'ne Ambulanz aufgetaucht ist, hatte der schon alles vollgeblutet...
Da hab ich dann doch etwas besorgt geguckt, als der Typ im Bus neben mir seine Knarre gezückt hat. Aber der wollte die nur etwas bequemer hinten in der Jeans zurechtrücken. Vor Angst sehr weit aus dem Fenster lehnen ist auch nicht immer ratsam. Auf Bohol haben wir mal einem entgegenkommendem Bus mit unserem Heck den Spiegel abgeschert. Keiner der Fahrer hat deswegen angehalten oder besorgt aus der Wäsche geguckt.

Das mag alles sehr idyllisch aussehen mit den vielen Kindern. Doch die Bevölkerung auf den Philippinen wächst und wächst. Schuld sind die Spanier, die schon sehr früh die größte Verbrecherorganisation der Geschichte eingeschleppt haben. Das macht fast jeden Philippiner zum Katholiken und ca. 6-fachen Familienvater.
Malapascua ist zum Tauchen da. Doch das Wetter und die Sicht spielen nicht immer mit. Gleich den ersten Tauchgang bricht Ramona ab - geschätzte Sicht von 3m und starker Wellengang machen ihr Angst. Auch den extrem populären Tauchgang zum Frühstücksplatz der Thresher Sharks läßt sie aus. Apo Island wirkt noch nach und ist schwer zu toppen. Außerdem peitschen Regen und Wind über die Insel.

Nach den Walhaien bei Donsol schlagen wir uns nun nach Nordwesten. Doch nicht ohne zuvor noch einen Blick auf Mt. Mayon bei Legazpi zu werfen. Dieser aktive Vulkan hat einen fast idealen Kegel, der sich hier natürlich hinter ein paar Wolken versteckt.

Der gemeine Tourist ist dazu angehalten ein Bild von so'ner alten Kirche oder 'nem alten Ochsen im Vordergrund zu machen - und jeweils den Vulkan im Hintergrund. Ich zeig Euch hier mal die Variante mit dem Ochsen und noch mehr Wolken als sowieso schon.

Doch auch 2 ganze Monate in einem Land werden am Ende knapp und wir wollen rasch noch diese verdammten Reisterassen im Norden Luzons begutachten. Zwischendurch noch schnell ein Tricycle und schwupps sind wir in Banaue ohne in Manila zu nächtigen. Wir wissen von anderen Backpackern, daß Manila nix zu bieten hat und die Stadt bleibt deshalb auch vorm Rücklug nach Bangkok von uns unbenächtigt.

Wie so oft in Asien wird dem westlichen Touristen suggeriert, es gäbe sowas wie einen festen Preis für den Transport, indem in den Guesthouses gedruckte Listen ausgehängt werden und auch das Tourismus Büro einem 'nen Fixpreis verkündet. Das ist natürlich völliger Blödsinn. Auf dem Marktplatz von Banaue organisieren wir nach kurzem Feilschen ein Tricycle zu den Terassen für weit unter dem Fantasiepreis der Mafia.
Weiterhin wird die Angst geschürt ohne Guide würde man sich verlaufen und es kursieren Gerüchte, daß kürzlich Touristen erschossen wurden. Das einzig erschreckende ist, wieviele den Köder schlucken und brav die Millionen für geführte Touren abdrücken.
In Banaue ist es kalt (so um die 22°) und feucht, dafür aber schön grün. Hatte ich ja schonmal von gehört, daß dieser Reis meist in grün daherkommt. Na jedenfalls wurden die ersten Reisterassen angeblich schon vor rund 2000 Jahren gebaut. Erstaunlich, daß seitdem noch niemand drauf gekommen ist, daß man stattdessen auch was Leckeres anbauen könnte. Deshalb geht der Wahnsinn weiter.

Tatsächlich haben wir später in Vietnam Maisterassen statt Reisterassen vorfinden können. Vermutlich eine Hinterlassenschaft der US-Amerikaner. In Amerika sind bekanntlich ALLE Nahrungsmittel aus Mais.
Im Ort ist gerade High-School-Abschlußfeier oder sowas und die Absolventen müssen einzeln mit den Erziehungsberechtigten auf die Bühne und sich vom Volk beklatschen lassen. Die Absolventenzylinder ein Hinweis auf die amerikanischen Einflüsse auf den Philippinen.

Da fällt mir noch was zum Thema ein. Viele Philippiner sind ja bewaffnet. Speziell das Wachpersonal vor Einkaufsläden oder öffentlichen Einrichtungen. Vor 'nem Supermarkt in Ormoc stand mal ein Wachmann mit dem Schild "Please log your gun". Da muß man in so eine Liste eintragen wieviele und welche Feuerwaffen man mit rein nimmt.
Eine Reisebekanntschaft hat uns eine Geschichte erzählt, wo sich ein Wachmann versehentlich ins eigene Bein geschossen hat. Und bis da 'ne Ambulanz aufgetaucht ist, hatte der schon alles vollgeblutet...
Da hab ich dann doch etwas besorgt geguckt, als der Typ im Bus neben mir seine Knarre gezückt hat. Aber der wollte die nur etwas bequemer hinten in der Jeans zurechtrücken. Vor Angst sehr weit aus dem Fenster lehnen ist auch nicht immer ratsam. Auf Bohol haben wir mal einem entgegenkommendem Bus mit unserem Heck den Spiegel abgeschert. Keiner der Fahrer hat deswegen angehalten oder besorgt aus der Wäsche geguckt.
diestel - 24. Jul, 17:08




















