Dienstag, 18. Juli 2006

Animal Planet - Queensland

Before-After Bei Australien denkt man natürlich zuerst an Kängeruhs. Die gibts auch - hauptsächlich als Känguruh-Ragout am Straßenrand. Ein weiteres Straßenüberquerungstier ist der Cassowary, den man möglichst nich plattfahren soll, weil davon nich mehr so viele über sind. Außerdem macht das schlimme Beulen, der is nämlich nich so richtig handlich. - So ähnlich wie 'n Strauß mit Kriegsbemalung. Das hier ist im Norden Queenslands, in der Nähe von Cape Tribulation. Gesehen haben wir von denen dort allerdings keine, weder 'before' noch 'after'.

Henry Dafür aber später auf 'ner Krokodilfarm (wo auch sonst) hinter Gittern. Ich weiß nicht warum die Tiere immer alberne Namen bekommen, aber dieser hier hieß Henry, war ca. 1,5m groß und hat den Krokodilfüttermann schön angesprungen (durch den Zaun) und war auch sonst ziemlich giftig. Falls man so 'n Teil doch mal in freier Wildbahn trifft soll man sich deshalb devot zurückziehen aber nich panisch wegrennen - der is schneller!

von links nach rechts: Ramona, Kängeruh, Emu Tja, was findet man noch auf 'ner Krokodilfarm? Natürlich, Känguruhs! Hier mit 'Hasenbrot' gefüttert von Ramona. Nein, das was da im Hintergrund neidisch ins Bild kuckt is kein Strauß und auch kein Cassowary, sondern ein Emu. - Wurd uns jedenfalls gesagt. Ich dachte, Emus sind zusammen mit den Dinosauriern ausgestorben...

Rucksack-Reisender In besagtem "Streichelzoo" haben wir aber natürlich auch mit Reptilien Bekanntschaft gemacht. Diese kennt man ja auch von zu Hause, wie hier bei mir als Rucksack oder wie bei Ramona als Handtasche. Tatsächlich werden die armen Krokodile nur als Fleisch- und Lederlieferanten gehalten. Die Krokodilhaut geht wohl hauptsächlich in die Fußballweltmeisterschaftsfinalistenländer Italien und Frankreich (im Deutschen kann man doch Wörter einfach aneinanderkleben, oder?). Das wirkt evtl. 'n bißchen befremdlich (die armen Schnappis!), andererseits machen wir mit Rindern ja genau dasselbe. An dieser Stelle starte ich einen Aufruf an alle Vegetarier und Kunstlederkonsumenten ihre Botschaft als Kommentar an uns zu richten!

Schnappi Sowohl Schlangen als auch Krokodile konnten wir aber auch schon in freier Wildbahn antreffen. Beihnahe hätten wir in der Abenddämmerung mal 'ne Phyton plattgefahren - die hat die eine Straßenseite vollständig eingenommen. Genauso hat 'ne Schildi mich zu 'nem waghalsigen Ausweichmanöver gezwungen.
Jedenfalls haben die auf der Farm da auch richtig große 5m Krokodile, namens Gregory, die mit halben Hähnchen (schon tot) gefüttert werden. Diese großen Krokodile werden nich zu Handtaschen verarbeitet sondern wurden einzig und allein eingefangen weil sie in ihrer natürlichen Umgebung zuviele Rinder in zu kurzer Zeit gerissen haben und müssen nun ein Dasein als Touristenbelustigung fristen - schlimme Sache.

Ludwig Was fleucht noch so rum? Irgendwelche knallbunten Papageien, deren Namen mir nich bekannt sind und storchartige Krummschnäbel, deren Namen mir ebenfalls nich bekannt sind. Ich hab sie deshalb auf Ludwig und Machmut getauft - ich kann meine Vögel nennen, wie ich will!

Machmut Am geilsten is aber ein Vogel namens Kookaburra. Nich weil der heißt wie er aussieht, sondern weil der so geniale Urwaldgeräusche hinlegt. Hört sich am ehesten an wie Affengeschrei, wird aber als Gelächter bezeichnet. Im deutschen heißt der Vogel deswegen lachender Hans. Ich probier mal das Gezeter aufzuzeichnen und reiche 'ne Kostprobe nach.

Fruit-Bat Aber nich nur Säugetiere können fliegen sondern auch richtige Vögel, wie diese Fruit-Bat hier, die sich (vorbildlich) ausschließlich vegetarisch ernährt und sich trotzdem zurückhalten konnte nach dem Apfel zu greifen an dem Ramona gerade knabberte. Der Vogel hängt hier am Arm von 'ner Fledermaus-Domteuse, die bei den Capricorn-Caves Schulkassen mit ihrem Hill-Billy-Programm belustigt hat.

Deutschlandhuhn Dann gibts da noch das Deutschlandhuhn, das wir wegen seiner Farben so getauft haben, die allerdings auch nicht in die korrekte Reihenfolge zu bringen sind wenn man den Vogel auf'n Kopf stellt. Das ist seine natürliche Haltung weil wir hier ja "down under" auf der anderen Seite der Erde sind und irgendwo muß ja unten sein.

Platypus Komplett ausgehakt (siehe auch 'komplett aushaken', unter 'Fakten') is die Natur aber bei 'nem Vogel namens Platypus. Der hat 'n Schnabel, aber keine Federn, sondern 'n Fell und lebt auch sonst eher wie 'n Biber, also im, unter und am Wasser. Allerdings legt das Vieh Eier und säugt danach seine Frischlinge! Also praktisch 'ne eierlegende Wollmilchsau ohne Flügel. Der Gipfel der Evolution! Und wie is die Mehrzahl von Platypus, na? - Schnabeltiere, schätze ich mal.

Badewasser

Ramona in Mason’s Swimminghole Angefangen hat alles mit der Badestelle im Mason Creek in der Nähe von Cape Tribulation. Gefüllt mit kaltem, klaren Wasser, ganz vielen Fischen (so genannte jungle perch), einer kleinen Schildkröte und umzingelt von Regenwald hat uns dieser Fluß gleich in seinen Bann gezogen. Am Tag darauf ging’s bewaffnet mit unser Schnorchelausrüstung zum Baden. Schnorchel und Brille waren natürlich übertrieben, aber so konnten wir wenigstens den Weg aus dem Wasser besser sehen.

Mossman Gorge Seitdem nutzen wir also jede Gelegenheit zum Baden, egal ob Fluß, See oder Meer, so lang es nicht gerade schmerzlich kalt ist. Die letzten Tage ist die Temperatur nachts deutlich unter 10 Grad gesunken, brrrr. Als nächstes haben wir die Badestelle am Mossman Gorge getestet. Das Wasser war noch kälter und es wimmelte mehr von Touristen als von Fischen. Trotzdem haben wir es geschafft, morgens kurz ungestört zu baden.

Araluen Falls Richtig Spaß macht das Baden natürlich an einem Wasserfall. Bei den Araluen Falls im Eungella National Park hatten wir endlich die Möglichkeit. Allerdings war es schon draußen ziemlich kalt, so daß nur Eric sich reingetraut hat.

Whitehaven Beach
Auf einem recht windstillen Segeltrip durch die Whitsunday Islands konnten wir mal wieder in salzigem Badewasser plantschen, und was für welches! Kristallklares Wasser am die Augen blendenden Whitehaven Beach.

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