Schlimme Sache: Mobbing am Arbeitsplatz


Monkey Island - rechts ab Ja, der Fachmann staunt, der Laie wundert sich, aber hier geht's zur mysteriösen Karibikinsel auf der Guybrush Threepwood seine Abenteuer durch Dein zielloses Rumgeklicke erleben durfte. Jede Menge 3-köpfige Affen und die SCUM-Bar gleich nebenan. Falls Du nich durchsiehst, hast Du offensichtlich Deine Jugend mit Mädchen vergeudet, statt am Computer zu spielen und Dich zu 'nem pickligen Informatiker-Äffchen zu entwickeln. Wie auch immer, gleich hinterm Südpol, als ich dachte die Welt is alle, ham wir endlich Monkey Island entdeckt - ach, herrlich. War aber auch nich so schwer - war ja ausgeschildert.

Milford Sound Von da sind wir um die Ecke und etwas im Milford-Sound ge-ka-jäck-ert. Die Rundumversorgung und Sicherheitsvorkehrungen sind der absolute Overkill. Da kannst Du nackich auftauchen - Du bekommst sämtliche Ausrüstung und Kleidung gestellt. Außerdem erhält man stundenlange Instruktionen, als ob man grad vom Mond gelandet wär und noch nie im Kanu-Urlaub gewesen wäre. Wenn man sich das wirklich alles anlegt, sieht man aus wie der Michelin-Mann und schwitzt sich den Reinhold. Einfach Kajak ausleihen und abzischen is nich - nur in der geführten Tour, um den Preis zu legitimieren. Wenigstens konnte ich 'n Einer-Kajak ergattern, sehr zum Leidwesen von Ramona, die sich ihr 2er-Kajak mit 'nem US-Amerikaner teilen mußte, der hauptsächlich mit Kraft statt mit Technik zu agieren versuchte - aber man soll ja nich gleich verallgemeinern ;) Dafür sollte sich Ramona beim nächsten Trip bei mir rächen. Die Kamera hab ich in ihr Unterwassergehäuse gesteckt. Das gibt geile Specialeffects wenn da vorne Tropfen auf der Linse sitzen.

Isengard-Sandsturm Danach warn wir glaub ich in Queenstown und hatten 'nen Platten - muß auch mal sein. Dort soll man Bungee-Springen, Fallschirmspringen und Whitewater-Raften. Ham wir aus Trotz und Geiz natürlich alles nich gemacht. Dafür sind wir lieber in Richtung Glenorchy nach Paradise, was auch als Isengard bekannt ist. Nüschts wiedererkannt von LOTR, aber geile Landschaft allemal. War grad ziemlich windig und das Flußbett war unterwegs.

richtig Heben In Wanaka gibt es das "Puzzling World", wo man mit jeder Menge optischer Täuschung sowie altbekannten aber auch neuen Rätseln konfrontiert wird. Das coole ist, das im Eingangsbereich alle möglichen Rätsel zum Ausprobieren rumliegen und alle Leute wild versuchen irgendwelche Dinge zu entflechten. Das sieht erstmal so aus, als ob man direkt in der Klapse gelandet ist. Nach 'ner gewissen Zeit schnappt man sich aber einfach selbst eins der Rätsel und gehört dazu :) Außerdem kann man sich den schiefen Turm von Wanaka auf den Rücken legen, 'ne Stunde im Labyrinth herumirren und anderen Unsinn verzapfen.

Blech-Rätsel Für die ganz Eifrigen unter Euch hab ich hier ein Rätsel abfotografiert. Die einfachere Version davon hat Ramona quasi im Vorbeigehen gelöst. Also das Ding ist aus einem Stück, es ist nix geschweisst oder gelötet und war vorher kein Zylinder oder 'ne Kiste oder sowas. Keine Ahnung, wie das möglich sein soll. Muß 'ne Kombination aus Origami und Scherenschnitt (kennt ihr ja noch aus'm Hort) sein. Vielleicht bekommt's ja jemand raus, dann könnt ihr Euch vorne an der Rezeption melden (wo die ganzen Irren rätseln).

Auf zur Westküste und ich will hier nich den Wet-Coast-Gag bringen (haha), aber da regnet das echt andauernd deswegen kann man da 'n bißchen schneller durch. Das übliche Touri-Programm: Pinguine, Seerobben, Bellbird- und Tui-Vogelgezwitscher, Gletscher, Pancake-Rocks, Höhlen, blablabla... ich spul ma 'n bißchen vor....
Ich will Euch hier nich mit Reiseberichten wildfremder Menschen behelli-jen sondern lieber die Apokalypse bewerkstelli-jen. (Zitat Ende)

Little Kaiteriteri Denn eigentlich wollt ich ja vom Urlaubs-Mobbing berichten. Das geht schon mit Petrus los, dieser falschen Natter. Macht Hochglanzreisebroschürenwetter den einen Tag, so wie hier auf dem Bild, sodaß man sich in Sicherheit wiegt und gutgläubig einen Kajaktrip im Tasman-Nationalpark plant. Und was is? Völlig bedeckt den gaaanzen nächsten Tach.
Doch damit nich genug. Wenn man Spritzdecken, Splitterschutzwesten und Seenotbojen nur widerwillig und deshalb nachlässig am Körper verschraubt, dann drückt und zwickt es überall und man will erstma irgendwo anlegen und den ganzen überflüssigen Quatsch abmontieren. Anlegen mit Schwung an den goldenen Sandstrand is 'ne gute Idee. Nur hat Ramona beim letzten Zug soviel Schwung draufgehabt, daß sie durchgekratzt is und mir "unabsichtlich" 'ne volle Schaufel Wasser auf den Schoß geeimert hat. In meiner Not und Nässe steh ich natürlich hinten im Kajak auf, um das Leid zu lindern. Da folgt schon die nächste Mobbing-Attacke, denn just dieser Moment erschien ihr genau richtig, um das Kajak ruckartig noch weiter an den Strand zu ziehen. Nur mit Mühe konnte ich einen unfreiwilligen Tauchgang abwenden.

d aus D an der P Mit nassem Klamotten paddelt sich das nich, also hab ich doch auf die bereitgestellte Kleiderkammer des Kajakverleihers zurückgreifen müssen - demütigende Einheitsgrößen (One-size-fits-all). Da hat man auf jeden Fall die Lacher auf seiner Seite. Als Ramona sich wieder eingekriegt hat, konnten wir weiterpaddeln... Einer-Kajak ging hier übrigens garnicht, warum auch, im 2er kann man viel besser über Manövrierunfähigkeiten und falsche Paddeltechniken des anderen streiten.
Die Sicherheitsfantiker der Tourismusbranche haben außerdem noch eins draufgesetzt und jedes Kajak mit 'ner Leuchtrakete ausgestattet. Da hab ich erstma gelacht und dann gedacht "geili, geili". Der Einweiser meinte dann aber noch, daß Mißbrauch in Rechnung gestellt wird und hat damit meine ganzen Pläne kaputtgemacht.

Das klarste Wasser der Welt Schließlich warn wir neulich noch an den Pupu-Springs, die sind nicht etwa kackebraun, wie der Name vermuten lassen könnte, sondern glasklar. - Angeblich "die klarsten Quellen der Welt". Nur die Tourismusindustrie schafft solche und andere, wunderbaren Superlative, wie z.B. in Picton, wo es das "neunt-älteste" Schiff der Welt anzuschauen gibt. - Abgefahrn!
Tja was soll ich sagen, das Wasser da ist wirklich verdammt transparent - Tauchen ist absolut überflüssig, man erkennt auch so bestens was unter Wasser abgeht.

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