Tischtennis auf den Togeans
Auf den Togean Islands in Sulawesi kann man schon mal ein paar Tage versacken. Es dauert etwas bis man die energetisch günstigste Position gefunden hat. Bei uns war dies im Fadhila der Fall - gleich gegenüber von Katupat (Rüberschwimmen ca. 15 min).

Beim allabendlichen Formspringen vom Fadhila-Pier ist jeder darauf bedacht eine möglichst gute Figur zu machen. Durch die Profi-Kamera-Ausrüstung von Dominique und Kevin entstehen ein paar super Aufnahmen, die sie danach stets noch durch "Lightroom" jagen, was die Qualität nochmals steigert. Da komme ich mir mit meiner 5 Jahre alten Kompaktknipse wie ein Amateur vor.
Tagsüber kommt man auch nicht zu Ruhe. Gleich morgens muß geschnorchelt werden, da die Sicht noch am besten ist. Zwischendurch wird man immer wieder zum Fußball oder Tischtennis herausgefordert. Da kann ich natürlich nicht nein sagen. Am letzten Tag hab ich mich auf Platz 3 der inselbesten Tischtennisliga hochgearbeitet. Upil ist einfach nicht zu schlagen.

Außerdem gilt es mit dem Kanu zur Nachbarinsel Bolilanga rüberzumachen, um die dortigen Schnorchelgründe zu erkunden.
Einmal entschließen Epo, Felix und ich uns spontan nach Katupat rüberzuschwimmen. Ramona liest derweil irgendwo gemütlich ihr Buch, kriegt das also nicht mit und findet später nur meine Klamotten am Pier - von mir aber keine Spur. Ihre Erklärungsversuche: Entweder beim Schnorcheln abgesoffen oder bei der Suche nach Kokosnuß-Krabben im Dschungel von eben so einer gefressen. - Auf jeden Fall is er nur in Badehose unterwegs... Als wir nach ca. 1h zurückkommen ist sie schon ganz aufgelöst.
Kokosnüsse gibt es übrigens gratis und müssen nicht mal selbst erklommen oder gar mit der Machete fachgerecht geöffnet werden. Nur Verdauen muß man selbst. Das Zeug liegt schwer im Magen und kann leicht ein sicher geglaubtes Tischtennismatch kippen. Zwischendrin wird man genötigt die verschiedenen Fänge des Personals zu begutachten.

Die Kokosnußkrabben werden angeblich so groß wie Fußbälle und knacken Kokosnüsse. Wo der Name herrührt weiß ich auch bei diesen Geschöpfen nich. Hab sie besser nich in die Hand genommen - laß mir doch nich 'nen Finger abknipsen!

Die Idylle hat ihren Preis in Form von heutzutage fast unbekannter Abgeschiedenheit. Mobilfunk oder gar Internet gibt es nicht. Etwas blöd natürlich, wenn dieser Zeitraum ausgerechnet auch Ramonas Geburtstag einschließt. Für diesen planen wir abends eine kleine Party, inkl. Feuer.

Typisch jugendlicher Größenwahn: Felix und Epo bei den Vorbereitungen. Als altgedienter Köhlermeister belächele ich innerlich natürlich den dilettantischen Aufbau des Strohfeuers, beschließe aber, mich nicht einzumischen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen.
Da Bintang relativ teuer ist, begeben wir uns mit Felix dem Finnen auf Arak-Einkaufstour nach Katupat. Arak ist hochprozentiger und wird offensichtlich nur in Hinterhäusern vertickt. Wir kaufen bei 3 verschiedenen Typen sämtliche Vorräte auf, sodaß wir zusammen 20 Beutel haben. Das Teufelszeug kommt selbstverständlich in Plastetüten. Abends vermengelieren wir es mit Sprite o.ä. und teilen es mit allen willigen Gästen. Alkohol macht bekanntlich gleichgültig. Is uns aber scheißegal und wir beschließen den Abend mit einem zünftigem NaNaBa (Nachtnacktbaden).
Schließlich können wir uns losreißen und treten mit der Fähre den kurzen Weg nach Malenge an. Die Insel protzt mit geilen Stränden und totaler Einsamkeit. Etwas zu viel für unseren Geschmack und wir wechseln zu Rudi, wo man noch stilvoller abhängen kann.

Hier treffen wir u.a. auf Uli und Thomas aus Stuttgart oder wie das da unten heißt. Während die beiden auf 'ner kostenpflichtigen Schnorcheltour sind, machen wir 'ne feindliche Übernahme ihres Balkons.

Auch hier gibt's 'n Kanu, um die Umgebung zu erkunden oder auf die gegenüberliegende Bayo-Insel überzusetzen und Zigaretten oder TimTams zu käufen. Der längste Steg den ich kenne - schätzungsweise 2km - verbindet die Bayoinsel mit unserem Eiland. Trotz abenteuerlicher Konstruktionen zwischendrin kommt man trockenen Fußes rüber.

Unsere Fähre nach Gorontalo, die wir zu nehmen gedachten, wird Tags zuvor auf ein Riff gesetzt, was uns weitere Tage Zwangsaufenthalt beschert. Da wir, um die nächste zu erwischen, nach Wakai zurückmüssen, beschließen wir auf dem Weg dorthin nochmal 2 Nächte im Fadhila einzukehren. Das fühlt sich dann aber eher wie eine Heimkehr an und wir werden mit großem Hallo begrüßt. Das nächste mal "echte Gefühle" gibts dann beim finalen Abschied. Man beachte den Gruß von Adi, den ich zum Abschied nochmal auf seine eben erlittene Tischtennisniederlage hinweise.


Beim allabendlichen Formspringen vom Fadhila-Pier ist jeder darauf bedacht eine möglichst gute Figur zu machen. Durch die Profi-Kamera-Ausrüstung von Dominique und Kevin entstehen ein paar super Aufnahmen, die sie danach stets noch durch "Lightroom" jagen, was die Qualität nochmals steigert. Da komme ich mir mit meiner 5 Jahre alten Kompaktknipse wie ein Amateur vor.
Tagsüber kommt man auch nicht zu Ruhe. Gleich morgens muß geschnorchelt werden, da die Sicht noch am besten ist. Zwischendurch wird man immer wieder zum Fußball oder Tischtennis herausgefordert. Da kann ich natürlich nicht nein sagen. Am letzten Tag hab ich mich auf Platz 3 der inselbesten Tischtennisliga hochgearbeitet. Upil ist einfach nicht zu schlagen.

Außerdem gilt es mit dem Kanu zur Nachbarinsel Bolilanga rüberzumachen, um die dortigen Schnorchelgründe zu erkunden.
Einmal entschließen Epo, Felix und ich uns spontan nach Katupat rüberzuschwimmen. Ramona liest derweil irgendwo gemütlich ihr Buch, kriegt das also nicht mit und findet später nur meine Klamotten am Pier - von mir aber keine Spur. Ihre Erklärungsversuche: Entweder beim Schnorcheln abgesoffen oder bei der Suche nach Kokosnuß-Krabben im Dschungel von eben so einer gefressen. - Auf jeden Fall is er nur in Badehose unterwegs... Als wir nach ca. 1h zurückkommen ist sie schon ganz aufgelöst.Kokosnüsse gibt es übrigens gratis und müssen nicht mal selbst erklommen oder gar mit der Machete fachgerecht geöffnet werden. Nur Verdauen muß man selbst. Das Zeug liegt schwer im Magen und kann leicht ein sicher geglaubtes Tischtennismatch kippen. Zwischendrin wird man genötigt die verschiedenen Fänge des Personals zu begutachten.

Die Kokosnußkrabben werden angeblich so groß wie Fußbälle und knacken Kokosnüsse. Wo der Name herrührt weiß ich auch bei diesen Geschöpfen nich. Hab sie besser nich in die Hand genommen - laß mir doch nich 'nen Finger abknipsen!

Die Idylle hat ihren Preis in Form von heutzutage fast unbekannter Abgeschiedenheit. Mobilfunk oder gar Internet gibt es nicht. Etwas blöd natürlich, wenn dieser Zeitraum ausgerechnet auch Ramonas Geburtstag einschließt. Für diesen planen wir abends eine kleine Party, inkl. Feuer.

Typisch jugendlicher Größenwahn: Felix und Epo bei den Vorbereitungen. Als altgedienter Köhlermeister belächele ich innerlich natürlich den dilettantischen Aufbau des Strohfeuers, beschließe aber, mich nicht einzumischen und sie ihre eigenen Erfahrungen machen zu lassen.
Da Bintang relativ teuer ist, begeben wir uns mit Felix dem Finnen auf Arak-Einkaufstour nach Katupat. Arak ist hochprozentiger und wird offensichtlich nur in Hinterhäusern vertickt. Wir kaufen bei 3 verschiedenen Typen sämtliche Vorräte auf, sodaß wir zusammen 20 Beutel haben. Das Teufelszeug kommt selbstverständlich in Plastetüten. Abends vermengelieren wir es mit Sprite o.ä. und teilen es mit allen willigen Gästen. Alkohol macht bekanntlich gleichgültig. Is uns aber scheißegal und wir beschließen den Abend mit einem zünftigem NaNaBa (Nachtnacktbaden).Schließlich können wir uns losreißen und treten mit der Fähre den kurzen Weg nach Malenge an. Die Insel protzt mit geilen Stränden und totaler Einsamkeit. Etwas zu viel für unseren Geschmack und wir wechseln zu Rudi, wo man noch stilvoller abhängen kann.

Hier treffen wir u.a. auf Uli und Thomas aus Stuttgart oder wie das da unten heißt. Während die beiden auf 'ner kostenpflichtigen Schnorcheltour sind, machen wir 'ne feindliche Übernahme ihres Balkons.

Auch hier gibt's 'n Kanu, um die Umgebung zu erkunden oder auf die gegenüberliegende Bayo-Insel überzusetzen und Zigaretten oder TimTams zu käufen. Der längste Steg den ich kenne - schätzungsweise 2km - verbindet die Bayoinsel mit unserem Eiland. Trotz abenteuerlicher Konstruktionen zwischendrin kommt man trockenen Fußes rüber.

Unsere Fähre nach Gorontalo, die wir zu nehmen gedachten, wird Tags zuvor auf ein Riff gesetzt, was uns weitere Tage Zwangsaufenthalt beschert. Da wir, um die nächste zu erwischen, nach Wakai zurückmüssen, beschließen wir auf dem Weg dorthin nochmal 2 Nächte im Fadhila einzukehren. Das fühlt sich dann aber eher wie eine Heimkehr an und wir werden mit großem Hallo begrüßt. Das nächste mal "echte Gefühle" gibts dann beim finalen Abschied. Man beachte den Gruß von Adi, den ich zum Abschied nochmal auf seine eben erlittene Tischtennisniederlage hinweise.

diestel - 14. Okt, 16:31




















