Mach's mit, mach's nach, mach's besser!
Ja ihr staunt, wir sitzen nicht nur im Auto rum. Im Gegensatz zu uns reißen andere Reisende die Strecke von Cairns nach Brisbane in zwei Wochen ab, wofür wir uns acht Wochen Zeit lassen. So können wir auch noch etwas unternehmen.
Als Erstes kann man hier überall wandern. In jedem Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege und man muß nie Eintritt löhnen. Wir waren also u.a. im Carnavon Nationalpark. Dieser Park besteht aus einer gigantischen 10km langen Felsschlucht, von der mindestens noch fünf weitere Schluchten abzweigen. Hier hat uns der Park Ranger auf die Idee gebracht, auf dem kleinen Zeltplatz am Ende der Schlucht zu übernachten und nächsten Tag noch zum dortigen Aussichtspunkt auf 1100m zu klettern. Wir ließen uns nicht lumpen und haben unsere großen Rucksäcke mit Schlafsäcken, Proviant und Wasser gepackt, denn auf dem Zeltplatz gab es nichts außer dem Plumpsklo.
Da wir kein Zelt haben, bedeutete dies eine Nacht unterm freiem Sternenhimmel zu schlafen. Wir haben uns eine geschützte Ecke gesucht und mit trockenen Palmenblättern eine Art Matratze gebastelt. Abgesehen von einer Viertelstunde Regen mitten in der Nacht haben wir sehr gut und ungestört geschlafen. Die nächtliche Minimumtemperatur von 4°C haben wir durch je drei Lagen Schlafsack kompensiert.

Der Weg zum Aussichtspunkt "Battleship Spur" war ziemlich beschwerlich und auch gefährlich, denn kurz vor dem Gipfel verlief sich der Pfad im Steilhang und wir mussten uns so durchs Gestrüpp kämpfen. Die Aussicht hat dann aber entschädigt.
Auf einem eintägigen Segeltrip durch die Whitsunday Islands hat Eric sogar Hand angelegt beim Auftakeln. Anfangs blies der Wind ausreichend, so daß das Segelboot ordentlich in Schräglage geriet. Das Boot hieß übrigens Maxi Ragamuffin, komischer Name.
Irgendwann haben wir gedacht, daß wir eigentlich auch mal durch's australische Outback reiten müssen. Somit haben wir für einen Tag und eine Nacht auf der Rinderfarm Myella gewohnt. Dort war aber nicht nur Reiten im Angebot. Als Erstes gab's 'ne Einführung im Peitsche knallen lassen. Der Hausherr der Farm hatte es richtig drauf, da haben wir ordentlich was auf die Ohren gekriegt. Die Peitsche so richtig bedrohlich knallen zu lassen war garnicht so einfach. Sieht man mir auch an. Eric hat sich ein bißchen reingesteigert und sich den Hals dabei verrenkt.
Als Nächstes war Moped fahren angesagt. Um mit dem Cross-Moped über die Farm zu heizen, mussten alle ein kurzes Training absolvieren. Für mich ohne Mopedführerschein war das absolut nötig, Eric hat sich darüber ganz gut amüsiert. Bis zum Bilderbuchsonnenuntergang haben wir dann für ein paar Stunden richtig schön roten Staub aufgewirbelt. Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich ein schönes Video von Eric aufgenommen hatte. Hier eine Kostprobe für euch.
Am folgenden Morgen hieß es für Eric Pferde von der Koppel zum Stall treiben, mit dem Moped versteht sich. Ich hab währenddessen 'ne Kuh gemolken. Weil wir nun gleichzeitig in lebensnotwendige Aktivitäten verwickelt waren, gibt's davon keine Beweisfotos.
Für mehrere Stunden sind wir dann gemächlich über die roten, staubtrockenen Koppeln der Farm geritten. Das sah ziemlich genial aus, aber so richtig viel zu fressen haben die Kühe und Pferde dort nicht. Wir sind in unterschiedlichen Gruppen geritten, da nach Reiterfahrung eingeteilt wurde. Eric ist also in der Anfängertruppe gelandet und Fotos haben wir erst hinterher gemacht. Diese Klamotten hab ich übrigens nicht immer an, wir konnten uns Sachen aus der farmeigenen Kleiderkammer ausborgen. Ehrlich gesagt haben wir es dabei aber noch ganz gut erwischt.
Nach der wüstenähnlichen Landschaft des Landesinneren zog es uns wieder ans Meer. Da es für's Tauchen oder Schnorcheln zu kalt war, bot sich in Agnes Water auf einmal das Surfen an. Eine Übungsstunde mit Paul hat uns noch nicht zu Profis gemacht und auch zwei weitere Surftage in Coolangatta haben nicht viel gebracht. Man sieht's uns an! Manchmal muß man einfach einsehen, daß man es nicht drauf hat. Dafür konnten wir ganz nebenbei vom Ufer mehrere Wale auf ihrem Weg nach Süden beobachten. Die haben so herrlich herumgetollt. Es sah aus als hätten sie richtig viel Spaß. Wale beobachten zählt doch auch als Sport oder? Walvideo hier
Ach so, zwischendurch sind wir an den Edelsteinfeldern von Emerald vorbeigekommen. Man hat den Häusern dort angesehen, daß der Boom schon lange vorbei ist. Jetzt ist wohl der Tourismus die größte Einnahmequelle. Wir haben dann gemacht, was alle Reisenden machen, 'nen schönen Eimer Dreck durchsieben. Dabei kommt schon mal das Gefühl vom Wilden Westen auf. 35 Safire haben wir in einem Eimer gefunden, darunter ein Sternsafir, der angeblich sogar ein bißchen was Wert ist.
Als Erstes kann man hier überall wandern. In jedem Nationalpark gibt es zahlreiche Wanderwege und man muß nie Eintritt löhnen. Wir waren also u.a. im Carnavon Nationalpark. Dieser Park besteht aus einer gigantischen 10km langen Felsschlucht, von der mindestens noch fünf weitere Schluchten abzweigen. Hier hat uns der Park Ranger auf die Idee gebracht, auf dem kleinen Zeltplatz am Ende der Schlucht zu übernachten und nächsten Tag noch zum dortigen Aussichtspunkt auf 1100m zu klettern. Wir ließen uns nicht lumpen und haben unsere großen Rucksäcke mit Schlafsäcken, Proviant und Wasser gepackt, denn auf dem Zeltplatz gab es nichts außer dem Plumpsklo.
Da wir kein Zelt haben, bedeutete dies eine Nacht unterm freiem Sternenhimmel zu schlafen. Wir haben uns eine geschützte Ecke gesucht und mit trockenen Palmenblättern eine Art Matratze gebastelt. Abgesehen von einer Viertelstunde Regen mitten in der Nacht haben wir sehr gut und ungestört geschlafen. Die nächtliche Minimumtemperatur von 4°C haben wir durch je drei Lagen Schlafsack kompensiert.
Der Weg zum Aussichtspunkt "Battleship Spur" war ziemlich beschwerlich und auch gefährlich, denn kurz vor dem Gipfel verlief sich der Pfad im Steilhang und wir mussten uns so durchs Gestrüpp kämpfen. Die Aussicht hat dann aber entschädigt.
Auf einem eintägigen Segeltrip durch die Whitsunday Islands hat Eric sogar Hand angelegt beim Auftakeln. Anfangs blies der Wind ausreichend, so daß das Segelboot ordentlich in Schräglage geriet. Das Boot hieß übrigens Maxi Ragamuffin, komischer Name.
Irgendwann haben wir gedacht, daß wir eigentlich auch mal durch's australische Outback reiten müssen. Somit haben wir für einen Tag und eine Nacht auf der Rinderfarm Myella gewohnt. Dort war aber nicht nur Reiten im Angebot. Als Erstes gab's 'ne Einführung im Peitsche knallen lassen. Der Hausherr der Farm hatte es richtig drauf, da haben wir ordentlich was auf die Ohren gekriegt. Die Peitsche so richtig bedrohlich knallen zu lassen war garnicht so einfach. Sieht man mir auch an. Eric hat sich ein bißchen reingesteigert und sich den Hals dabei verrenkt.
Als Nächstes war Moped fahren angesagt. Um mit dem Cross-Moped über die Farm zu heizen, mussten alle ein kurzes Training absolvieren. Für mich ohne Mopedführerschein war das absolut nötig, Eric hat sich darüber ganz gut amüsiert. Bis zum Bilderbuchsonnenuntergang haben wir dann für ein paar Stunden richtig schön roten Staub aufgewirbelt. Es hat mehrere Anläufe gebraucht, bis ich ein schönes Video von Eric aufgenommen hatte. Hier eine Kostprobe für euch.Am folgenden Morgen hieß es für Eric Pferde von der Koppel zum Stall treiben, mit dem Moped versteht sich. Ich hab währenddessen 'ne Kuh gemolken. Weil wir nun gleichzeitig in lebensnotwendige Aktivitäten verwickelt waren, gibt's davon keine Beweisfotos.
Für mehrere Stunden sind wir dann gemächlich über die roten, staubtrockenen Koppeln der Farm geritten. Das sah ziemlich genial aus, aber so richtig viel zu fressen haben die Kühe und Pferde dort nicht. Wir sind in unterschiedlichen Gruppen geritten, da nach Reiterfahrung eingeteilt wurde. Eric ist also in der Anfängertruppe gelandet und Fotos haben wir erst hinterher gemacht. Diese Klamotten hab ich übrigens nicht immer an, wir konnten uns Sachen aus der farmeigenen Kleiderkammer ausborgen. Ehrlich gesagt haben wir es dabei aber noch ganz gut erwischt.
Nach der wüstenähnlichen Landschaft des Landesinneren zog es uns wieder ans Meer. Da es für's Tauchen oder Schnorcheln zu kalt war, bot sich in Agnes Water auf einmal das Surfen an. Eine Übungsstunde mit Paul hat uns noch nicht zu Profis gemacht und auch zwei weitere Surftage in Coolangatta haben nicht viel gebracht. Man sieht's uns an! Manchmal muß man einfach einsehen, daß man es nicht drauf hat. Dafür konnten wir ganz nebenbei vom Ufer mehrere Wale auf ihrem Weg nach Süden beobachten. Die haben so herrlich herumgetollt. Es sah aus als hätten sie richtig viel Spaß. Wale beobachten zählt doch auch als Sport oder? Walvideo hier
Ach so, zwischendurch sind wir an den Edelsteinfeldern von Emerald vorbeigekommen. Man hat den Häusern dort angesehen, daß der Boom schon lange vorbei ist. Jetzt ist wohl der Tourismus die größte Einnahmequelle. Wir haben dann gemacht, was alle Reisenden machen, 'nen schönen Eimer Dreck durchsieben. Dabei kommt schon mal das Gefühl vom Wilden Westen auf. 35 Safire haben wir in einem Eimer gefunden, darunter ein Sternsafir, der angeblich sogar ein bißchen was Wert ist.ramone - 9. Aug, 04:57













































