Fakten

Freitag, 29. Juli 2011

Warum uns Südostasien so fasziniert

Über ein Jahr sind wir durch fast alle Länder gereist, die unser "Southeastasia on a shoestring" hergibt. Natürlich kann man die Länder nicht alle über einen Kamm scheren, schon wegen der verschiedenen Religionen, Sprachen und Stämme. Gerade in Indonesien oder auch auf den Philippinen ist jede Insel eine eigene Welt. Ich versuche trotzdem mal zu erklären, was uns an Südostasien eigentlich so fasziniert.

Kurz geradelt und schon mittendrin

Egal wohin wir kommen, sind wir sofort mittendrin im Leben, weil es ganz einfach auf der Straße stattfindet. Überall werden wir von neugierigen, lachenden oder kichernden Menschen begrüßt. Von irgendwo kommt immer ein "Hello" oder gleich das obligatorische Frageset "What's your name?", "Where you from?" und "Where you go?". Dabei ist es egal, ob wir überhaupt antworten oder sagen wir wären aus Island. Die Antwort zählt nicht, Hauptsache sie konnten uns irgendwie ansprechen oder vielleicht sogar anfassen. So ungefähr müssen sich wohl Rockstars fühlen.

Vietnamesische Obstverkäuferinnen

Auf den Straßen herrscht immer Trubel. Alles was man trinken, essen oder gebrauchen kann, wird von fliegenden Händlern verkauft und die sind wahre Meister ihres Fachs. Egal ob Handwagen, Dreirad oder Moped, aus allem kann man einen mobilen Laden machen. Es sitzt jeder Handgriff und für jedes Messer oder Tütchen gibt es einen ganz bestimmten Platz. Kaufen können wir dann mundfertig geschnittenes Obst, Fleischspieße mit Klebreis, Eierkuchen oder Nudelsuppe. Die etwas aufwendigere Form der fliegenden Händler sind dann die mobilen Straßenrestaurants. Eine ganze Suppenküche mitsamt Töpfen, Geschirr, Plastetischen und -stühlen passt nämlich lockerleicht auf einen Handwagen.

Straßenküche in Phnom Penh

Erkennen kann man alle Verkäufer an ihrer allgemeinen Vermummung. Um sich gegen die Sonne zu schützen, haben sie nicht nur Hüte auf, sondern ziehen sich Handschuhe und Socken an. Vermummte Verkäuferin in Kambodscha Gegen die schlechte Luft noch einen Mundschutz und fertig ist die Verkleidung. Ach und die Socken haben extra eine Aussparung für den Flip-Flop-Steg, denn andere Schuhe gibt es kaum.

Zu den unzähligen Gerüchen kommt dann der Lärm des Verkehrs. Jedes Transportmittel wird heillos überladen - mit Menschen und Gütern - und gefahren bis es auseinander fällt. Die Verkehrsregel lautet "Der Größte hat Vorrang" ansonsten fährt jeder wie es für ihn am günstigsten ist. Das hört sich aber schlimmer an als es ist, denn alle fahren extrem langsam und niedertourig. So kann immer noch ein weiterer Passagier aufspringen oder man kann sich ganz einfach mit den Leuten auf dem Nachbarmoped unterhalten. Die minimale Beladung für Mopeds sind drei Personen, vierköpfige Familien der Durchschnitt. Auch ein Fahrrad wird niemals allein gefahren. Viele haben schon extra einen gepolsterten Gepäckträger für den Beifahrer.

Straßenszene in Phnom Penh

Auch wenn wir ab und an mal drei Stunden warten müssen bis der Bus voll ist und losfahren kann, beschweren sich die Einheimischen nie. Geduldige Reisende Sie warten geduldig und gut gelaunt, Zeit hat offensichtlich keinen Wert. Auch die Kinder ertragen es genauso, früher oder später schlafen sie alle auf den Schößen ihrer Mütter. Diese Genügsamkeit bedeutet allerdings auch, dass alles was sie tun oder bauen selten fertig oder heil ist. Alles ist irgendwie zusammengeflickt oder sieht oft nur von außen gut aus.

Natürlich fahren wir auch wegen der Landschaft nach Südostasien. Die wunderschönen grünen Reisfelder, die noch von Ochs und Mensch bestellt werden, die paradiesischen Strände, die unzähligen goldenen Tempel, die restlichen Urwälder und Korallenriffe begeistern uns einfach. Reisfeld mit Ochs und Mensch Meistens haben wir unsere Visa komplett ausgereizt, verlängert oder sind ein weiteres mal eingereist. So erhält man einen tiefen Eindruck abseits der ausgetretenen Touristenpfade. Unsere Reisepässe sind bis auf wenige Seiten vollgeklebt und zugestempelt. Die Grenzbeamten gehen nicht besonders sparsam mit dem verfügbaren Platz um. Die Ein- bzw. Ausreisestempel landen dann auf zufällig aufgeschlagenen Seiten. Auf den Philippinen haben unsere Pässe wegen der anhaltenden Feuchtigkeit sogar zu schimmeln begonnen.

Donnerstag, 23. November 2006

Lonely Planet zerstört Leben

zumindest nach Ansicht eines Zeitgenossen, der diesen Artikel hier geschrieben hat:

Lonely Planet hat mein Leben zerstört

Kommt eben drauf an, was man unter "Leben" versteht. Auf jeden Fall sehr lesenswert der Beitrag; spricht er mir doch fast vollständig aus der Seele. Das Ende gefällt mir nicht, weil ich es nicht so empfinde.

Donnerstag, 2. November 2006

Liebe Mitmenschen,

manchmal kommt es anders als man denkt. Seit letzten Samstag sind wir zurück in Deutschland. Wir haben uns dazu entschlossen, um von einem lieben Menschen zu Hause Abschied zu nehmen. Unsere Entscheidung war richtig.

Wir sind zwar eigentlich noch garnicht richtig angekommen, stecken aber schon wieder fast drin im System - oder in der "Muss-Welt", wie ich sie getauft hab. Immerzu soll man irgendetwas können-wollen-dürfen-müssen... Das ist das Gegenteil von ca. 9 Monaten purer Freiheit und unbeschwertem Reisen, die wir hinter uns haben und wofür wir dankbar sind.
Ich will Euch auf jeden Fall noch einen Beitrag über unser letztes Reiseziel Argentinien nachreichen und auch noch ein paar andere Informationen, die mir erwähnenswert erscheinen. Außerdem gibt es Mitmenschen, die auf das Weiterbestehen dieses Blogs bestehen :)

Wir machen also erstmal etwas Reise-Pause, entweder nur kurz, vielleicht aber auch etwas ausgedehnter, so richtig mit Job und Wohnung und alles was sonst noch so von der Gesellschaft als normal betrachtet wird.

Und jetzt noch eine Weisheit von meiner Omi zum Nachleben: 'Wir sind alle nur zu Besuch auf dieser Erde.'
Also, liebe Besucher, macht das Beste draus!

Montag, 4. September 2006

Post

Wir holen das nächste mal echte Post in Auckland ab. Die Adresse dort lautet:

Vorname Name
Poste Restante
Post Shop
24 Wellesley Street
Auckland
Neuseeland


Was Ende September abgeschickt wird, dürfte uns gerade so noch erreichen.

Freitag, 14. Juli 2006

... und noch was!

Ab und zu muß man auch mal komplett aushaken!
Schafstallparty

Für alle die's noch nich bemerkt oder vergessen haben. Morgen is Schafstallparty !

Da kommt echtes Heimweh bei uns auf :(
Euch aber viel Spaß :)

Mittwoch, 12. April 2006

Extreme-Riddling: The Missing Coin

also auf unserer Trekking-Tour wurde jede Menge geraetselt (winterurlaubsmaessig). Dieses hier hat Diskussionsstoff fuer mindestens zwei Abende geliefert:

Drei Traveller wollen sich ein Zimmer in einem Guesthouse teilen. Das Zimmer soll 30 Rupien kosten. Also, kein Problem, zahlt jeder 10 Rupien und gut is.
Spaeter stellt sich jedoch heraus, dass das Zimmer nur 25 Rupien kostet. Also schickt der Hotelier einen Dienstjungen mit 5 Rupien los, die er zurueckgeben soll.
Da der Dienstjunge nicht weiss, wie er die 5 Rupien unter den drei Travellern aufteilen soll (5/3 haut nich hin), gibt er jedem nur 1 Rupie zurueck und behaelt 2 Rupien fuer sich.

Die drei Traveller haben also jeweils 9 Rupien fuer das Zimmer gezahlt. 3x9 macht 27. Plus die 2 Rupien, die der Dienstjunge sich eingesteckt hat ergibt 29 !

Und da haetten wir das Problem. Wo ist diese eine Rupie? Wie kann diese eine Rupie physikalisch verschwinden?!


Also, wir erwarten Eure Loesungsvorschlaege!

Sonntag, 8. Januar 2006

Sonnenbaden kann gefährlicher sein als Baden

Jährlich werden etwa 80 Menschen von Haien gebissen, 10 davon sterben; Kokosnüsse, die von Bäumen fallen, erschlagen jedes Jahr hingegen 150 Menschen.

aus Meyers Selbstreisehandbuch

en route

Ramona und Eric auf Piste

Suche

 

Zwischendurch unterwegs in

Vietnam

Kuba

Peru

Sri Lanka

mp3-Player Inhalt



aus Bad Gandersheim
Die lieben SCHRÖDERS



Olli Schulz und der Hund Marie
Und dann schlägt Dein Herz


Mad Caddies
Ska Ska Ska

Unterwegs - Literatur




Andrew Marshall
The Trouser People



Gregory D. Roberts
Shantaram


Alex Garland
The Beach


Norbert Lüdtke
Selbstreise-Handbuch


William Sutcliffe, Axel Henrici
Meine Freundin, der Guru und ich



Dieter Riemenschneider
Shiva tanzt. Das Indien-Lesebuch.



Dominique Lapierre
The City of Joy


Francois Bizot
The Gate


Yann Martel
Life of Pi


Tom Hodgkinson
How to be idle

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