Freitag, 13. Oktober 2006

9, 10, 11, 12 - Bullenstaat

Kaum verläßt man die englischen Kolonien, schon passiert auch mal wieder was interessantes. Unser Flug am 9. Oktober wurde erst ein paar Stunden verschoben, dann noch etwas verschoben und schließlich ganz gestrichen. Uns wurde dann erklärt, daß wir nun einen Tag später fliegen. Normalerweise ein Ärgernis, für uns aber eine unerwartet willkommene Erhöhung des Lebensstandards. Die Fluggesellschaft kam nämlich für Übernachtung und Beköstigung auf, was beides deutlich über unserem gewohnten Niveau lag. Also konnten wir uns am Buffet laben, nachdem wir die hoteleigene Sauna getestet hatten und Fernseher kucken und in weichen Himmelbetten nächtigen. Auf uns warteten ja keine Termine oder Hotelreservierungen in Santiago.

Plakate in der Innenstadt Santiagos verkündeten, daß Robbi Williams am 10. Oktober da war. Da ham wir nochmal Glück gehabt - hab ich gedacht und dabei vergessen, daß durch das Überfliegen der von Menschen erdachten Datumsgrenze, wir zwar am 10. morgens um 7:00 los sind aber am selben Tag noch morgen-ser um 1:00 angekommen sind und das trotz 11 Stunden Flug. Nix gegen Robby - als der noch bei New Kids on the Block Triangel gespielt hat, fand ich die Kombo eigentlich ganz witzich - bis ich gemerkt hab, daß die das ernst meinen. Jetzt ist er ungefähr so populär und wichtig wie der Papst, wenn er katholisch wär.

Eigentlich wollte ich aber von echten Überlebenskünstlern berichten, wie dem Pantomimen-Mann auf dem Plaza de Armas in Santiago, der vorbeigehende Passanten total genial nachgeahmt, veralbert und in seine Spielchen verwickelt hat. In kürzester Zeit hatte sich eine riesige Menschenmenge angesammelt, um sich darüber schlapp zu lachen. Nicht alle Opfer hatten allerdings den nötigen Humor - kenn ich aus eigener Erfahrung :) - und haben ziemlich rüde reagiert oder sind sogar handgreiflich geworden. Natürlich nur, um dann erst recht hochgenommen zu werden. Schließlich sind 3 Polizisten aufgetaucht, allem Anschein nach von so einem Passanten gerufen. Die Bullen wollten den Pantomimen-Mann dann gleich mitnehmen, er hat denen aber sowas wie 'ne Genehmigung unter die Nase gehalten. Wie auch immer, das interessante war jedenfalls, daß die Zuschauer sofort für den Straßenkünstler Partei ergriffen haben. Zuerst wurden die Bullen nur ausgebuht und es kamen irgendwelche Rufe, die wir mangels spanischer Sprachkenntnis nicht verstehen konnten. Der Mob von ein paar hundert Leuten hat sich dann immer enger um die Szene geschnürt und ich dachte - ok, noch 2 min und die Bullen und die Petze werden gelyncht. Der Pantomimen-Mann ist jedenfalls noch schnell rum und hat mit seinem Hut seinen Verdienst eingestrichen und ich konnte den Tumult nicht auf Kamera festhalten, weil ich ihm auch ein paar Pesos zukommen lassen hab. Außerdem wollte ich nicht riskieren, daß die Staatsgewalt evtl. meine Kamera konfisziert. Bevor das ganze jedenfalls eskalieren konnte, ist die Polizei aber mit dem Pantomimen-Mann abgezischt und es tauchte ein gepanzertes Polizeifahrzeug auf. Die Meute hat sich dann aufgelöst und alle ham ihr Eis weitergegessen.
Kann mir nicht vorstellen, daß das so in Deutschland passieren könnte. Schätze mal da wären nur genausoviele passive Gaffer, die nur denken 'betrifft mich ja nich'. Am nächsten Tag haben wir den Pantomimen-Mann aber wieder bei seiner Arbeit gesehen. Falls er eingebuchtet wurde, kann es also nicht so lange gewesen sein.
In diesem Sinne - viva la revolucion!

Sonntag, 8. Oktober 2006

Liebes Tagebuch,

Castlepoint - gefährlich zack - ist die Neuseelandzeit schon rum und ich hab Dich nicht mehr beschrieben, seit wir die Südinsel verlassen haben. Jetz ist es aber wieder Zeit für Neid und im Schnelldurchlauf will ich von der dollen Natur im Norden berichten und auch nur ganz wenig dazudichten.

Gleich der Castlepoint an der Ostküste hat sich als echter Hingucker erwiesen. Da steht eigentlich nur 'n Leuchturm und gegenüber ein steiles Kliff auf dem Ramona hier grad sitzt und so tut, als ob sie nich die Hosen voll hätte. Direkt hinter ihr geht's aber ab wie Schmitz Katze - ein paar hundert Meter nach unten. Solch waghalsige Sachen sind nichts mehr für alte Menschen, deshalb halte ich mich in sicherer Distanz...

Castlepoint - ungefährlich

Fest im Programm hatten wir das Tongariro-Crossing, ein sehr populärer Eintages-Marsch zwischen den Vulkanlandschaften des Mt. Ngauruhoe, Mt. Tongariro und Mt. Ruapehu. Das DOC ließ aus Wettergründen aber niemanden da rauf. DOC ist hier keine Word-Datei, so wie bei Euch zu Hause, sondern die Umweltabteilung Neuseelands. Die kucken sich praktisch an, was die eingefallenen Europäer alles kaputtgemacht haben und versuchen es rückgängig zu machen, oder - falls doch noch was übrig sein sollte - versuchen sie, daß dort nicht mehr ganz so doll drauf rumgetrampelt wird. Gleichzeitg sorgen sie sich aber auch indirekt um Dein Wohl, Du sollst nämlich nich in 'nem plötzlichen Schneesturm in den Alpen verrecken.

Champagne Pool Als Plan B sind wir dann erstmal weiter ins Landesinnere. Zwischen Taupo und Rotorua ist die ganze Landschaft dort vulkanisch aktiv. Dies hier ist der Champagne Pool im Waiotapu Thermal Wonderland. Dort dampft, zischelt, blubbert und vor allem stinkt es an jeder Ecke und zum Himmel.





Blubb Außer dem Geysier, dem mit etwas Seife auf die Sprünge geholfen wird, gibts gleich nebenan noch ein paar Mudpools, die am ehesten mit Verona-Spinat vergleichbar sind.




East Cape Weil wir nun schon mal da waren, sind wir auch gleich noch das Ostkap abgefahren, wo es eigentlich nix zu sehen gibt, außer diesem Inselchen direkt vorm Kap..




kleines graues Eselchen ... und diesem lustigen Eselchen auf dem Rückweg - herrlich. Dieses Eselchen hat entweder 'nen Kiwi verschluckt oder ist schwanger... wunderbar.








Kraxel-Huber

Als wir das erledigt hatten, haben wir 'nen zweiten Anlauf gemacht, immer nach dem Motto - Tongariro Crossing im Sommer, kann doch jeder.

Steigeisen-Stefanie In einer geführten Tour mit Steigeisen und Spitzhacken konnte es dann losgehen. Die Sachen waren zwar nicht wirklich notwendig - machten sich aber ganz gut für die Fotos.








Red Crater

Was soll ich sagen - geiles Wetter, klare Sicht, nasse Füße, zwei nette Rentenversicherungsfachangestellte - was will man mehr.

Abstiegspause Der Marsch hatte auch 'ne kleine Gratwanderung inklusive, wo ein schönes kaltes Lüftchen wehte und den Abzugsfinger gefrieren ließ. Natürlich war das kein Vergleich zu der Gratwanderung, die Winnetou uns auf dem GocheLa-Trek geboten hat...


Glühwürmchen Wüber weiteres Wildlife wollten wir wbei Waitomo wundern. Ich weiß, das sieht aus wie Polarnacht, da sind aber jede Menge Glühwürmchen drauf, die ihre Laterne angemacht haben. An den eigentlichen Waitomo-Caves, wo die Touristenbusse halten, sind wir direkt vorbeigefahrn. Ein paar Kilometer weiter hatten wir unsere Höhle ganz für uns allein, kostenlos - und nachts konnten wir die Glühwürmchen besuchen - und fotografieren! Das ist bei den Bezahlhöhlen untersagt, wahrscheinlich weil 80% der Leute nicht wissen, wie sie den Blitz an ihrer Kamera ausschalten können.

Kiwi Neuseeland ohne Kiwi geht natürlich auch nich - da die aber nachtaktiv und fast ausgestorben sind, haben wir welche in ihrer künstlichen Welt angeschaut. Das bemerkenswerte: Ich dachte immer, die sind so groß wie die Kiwi-Frucht. Stimmt aber nich, die sind deutlich größer als ein Haushuhn. Außerdem werden die zwar als flightless gehandelt, haben aber schon noch rudimentäre Flügel - die man aber nur sieht, wenn man sie rupft, aber das tut man ja nich.

Blick ins Wohnzimmer War sonst noch was? Nun, an Auckland vorbei nach Norden haben wir fast 3 Tage an den Kaiiwi-Seen verbracht. - Einmal weil es da so schön war und zum andern weil in Ramonas Geburtstagspäckchen eine "Welt am Sonntag" und die September-Ausgabe der Neon mit drin waren. Ach herrlich, mal wieder was in deutsch zu lesen. Achso, unbedingt lesen: "Kaufen Sie sich eine Ukulele", ein Interview mit 'nem Typen, der das Buch "Anleitung zum Müßiggang" geschrieben hat - nicht zu verwechseln mit "Anleitung zum Faulsein"! Außerdem bin ich stundenlang den Sudokus in der Welt erlegen und konnte Ramona ebenfalls sudoku-süchtig machen. Wahrscheinlich eine Auswirkung mangels interlektueller Aufgaben in unserer derzeitigen Welt.

Fischanlocker Als wir genug vom Müßiggang hatten, sind wir rüber zur Bay of Islands und haben uns nach kurzem für und wider zu einem Tauchgang bei den Poor Knights Islands hingerissen. Ich sag's mal so wie es ist: Tauchen hat nur in Äquatornähe seine Berechtigung. Es ist ja nicht nur die mangelnde Tier- und Pflanzenwelt (hauptsächlich Kelp) sondern auch die Temperaturen. Trotz dicker Neoprenanzüge mit Kopfhauben konnten wir noch gut zittern. Der Divemaster lockt hier mit obszönem Handzeichen Fische an - was auch noch funktioniert.

Scorpionfish Das Thema Tauchen beenden wir deshalb auf dieser Reise - in Südamerika ist das auch keine Option - höchstens in der Karibik und die steht nich aufm Plan.





Pool buddeln... Da uns Tage danach noch kalt war, kam uns der Hot Water Beach auf der Coromandel-Halbinsel genau recht. Da kommt am Strand heißes Wasser aus dem Sand und man kann sich mit 'nem Spaten, oder auch ohne, 'nen Pool basteln. Wir hatten ähnliches vorher schon mal in Kawhia probiert, waren da aber nicht geduldig genug, um auf die Ebbe zu warten. Hier war die Ebbe grad um die Mittagszeit, also genau richtig, außer daß man seinen Pool gegen viele andere Badewütige verteidigen mußte.

...und reinsetzen Das hätte man vermeiden können, wenn man um Mitternacht losgezogen wäre, so wie einige Einheimische, die nachts neben uns geparkt haben und mit ihren Spaten los sind. Wir konnten uns nur nicht durchringen, unseren kuscheligen Raumgleiter zu verlassen, obwohl es eine herrlich sternenklare Nacht war - naja, nächstes mal.

Freitag, 22. September 2006

Fischkopp

Man kann von der Globalisierung ja halten was man will - kommt immer drauf an, auf welcher Seite man steht. Hier gehört die Neue Rügen Fisch GmbH mal zu den Gewinnern. Dieses wunderbare Ostprodukt hat Ramona neulich aus dem Pak'N'Save-Konsum hier in Neuseeland mitgebracht.

Rügen-Hering

Klar, ökologisch voll der Wahnsinn. Wieso muß der arme Hering in Sassnitz in die Dose gezwängt werden, damit er dann auf der anderen Seite der Erdscheibe wieder raus darf. Wenn schon, dann könnte er ja auch hinschwimmen. Und das ist noch ein harmloses Beispiel dafür, daß wir alle Opfer des Kapitalismus sind.
Na was solls, in Australien warn wir auch im Aldi einkaufen, Aldi Süd versteht sich...

Dienstag, 12. September 2006

Schlimme Sache: Mobbing am Arbeitsplatz


Monkey Island - rechts ab Ja, der Fachmann staunt, der Laie wundert sich, aber hier geht's zur mysteriösen Karibikinsel auf der Guybrush Threepwood seine Abenteuer durch Dein zielloses Rumgeklicke erleben durfte. Jede Menge 3-köpfige Affen und die SCUM-Bar gleich nebenan. Falls Du nich durchsiehst, hast Du offensichtlich Deine Jugend mit Mädchen vergeudet, statt am Computer zu spielen und Dich zu 'nem pickligen Informatiker-Äffchen zu entwickeln. Wie auch immer, gleich hinterm Südpol, als ich dachte die Welt is alle, ham wir endlich Monkey Island entdeckt - ach, herrlich. War aber auch nich so schwer - war ja ausgeschildert.

Milford Sound Von da sind wir um die Ecke und etwas im Milford-Sound ge-ka-jäck-ert. Die Rundumversorgung und Sicherheitsvorkehrungen sind der absolute Overkill. Da kannst Du nackich auftauchen - Du bekommst sämtliche Ausrüstung und Kleidung gestellt. Außerdem erhält man stundenlange Instruktionen, als ob man grad vom Mond gelandet wär und noch nie im Kanu-Urlaub gewesen wäre. Wenn man sich das wirklich alles anlegt, sieht man aus wie der Michelin-Mann und schwitzt sich den Reinhold. Einfach Kajak ausleihen und abzischen is nich - nur in der geführten Tour, um den Preis zu legitimieren. Wenigstens konnte ich 'n Einer-Kajak ergattern, sehr zum Leidwesen von Ramona, die sich ihr 2er-Kajak mit 'nem US-Amerikaner teilen mußte, der hauptsächlich mit Kraft statt mit Technik zu agieren versuchte - aber man soll ja nich gleich verallgemeinern ;) Dafür sollte sich Ramona beim nächsten Trip bei mir rächen. Die Kamera hab ich in ihr Unterwassergehäuse gesteckt. Das gibt geile Specialeffects wenn da vorne Tropfen auf der Linse sitzen.

Isengard-Sandsturm Danach warn wir glaub ich in Queenstown und hatten 'nen Platten - muß auch mal sein. Dort soll man Bungee-Springen, Fallschirmspringen und Whitewater-Raften. Ham wir aus Trotz und Geiz natürlich alles nich gemacht. Dafür sind wir lieber in Richtung Glenorchy nach Paradise, was auch als Isengard bekannt ist. Nüschts wiedererkannt von LOTR, aber geile Landschaft allemal. War grad ziemlich windig und das Flußbett war unterwegs.

richtig Heben In Wanaka gibt es das "Puzzling World", wo man mit jeder Menge optischer Täuschung sowie altbekannten aber auch neuen Rätseln konfrontiert wird. Das coole ist, das im Eingangsbereich alle möglichen Rätsel zum Ausprobieren rumliegen und alle Leute wild versuchen irgendwelche Dinge zu entflechten. Das sieht erstmal so aus, als ob man direkt in der Klapse gelandet ist. Nach 'ner gewissen Zeit schnappt man sich aber einfach selbst eins der Rätsel und gehört dazu :) Außerdem kann man sich den schiefen Turm von Wanaka auf den Rücken legen, 'ne Stunde im Labyrinth herumirren und anderen Unsinn verzapfen.

Blech-Rätsel Für die ganz Eifrigen unter Euch hab ich hier ein Rätsel abfotografiert. Die einfachere Version davon hat Ramona quasi im Vorbeigehen gelöst. Also das Ding ist aus einem Stück, es ist nix geschweisst oder gelötet und war vorher kein Zylinder oder 'ne Kiste oder sowas. Keine Ahnung, wie das möglich sein soll. Muß 'ne Kombination aus Origami und Scherenschnitt (kennt ihr ja noch aus'm Hort) sein. Vielleicht bekommt's ja jemand raus, dann könnt ihr Euch vorne an der Rezeption melden (wo die ganzen Irren rätseln).

Auf zur Westküste und ich will hier nich den Wet-Coast-Gag bringen (haha), aber da regnet das echt andauernd deswegen kann man da 'n bißchen schneller durch. Das übliche Touri-Programm: Pinguine, Seerobben, Bellbird- und Tui-Vogelgezwitscher, Gletscher, Pancake-Rocks, Höhlen, blablabla... ich spul ma 'n bißchen vor....
Ich will Euch hier nich mit Reiseberichten wildfremder Menschen behelli-jen sondern lieber die Apokalypse bewerkstelli-jen. (Zitat Ende)

Little Kaiteriteri Denn eigentlich wollt ich ja vom Urlaubs-Mobbing berichten. Das geht schon mit Petrus los, dieser falschen Natter. Macht Hochglanzreisebroschürenwetter den einen Tag, so wie hier auf dem Bild, sodaß man sich in Sicherheit wiegt und gutgläubig einen Kajaktrip im Tasman-Nationalpark plant. Und was is? Völlig bedeckt den gaaanzen nächsten Tach.
Doch damit nich genug. Wenn man Spritzdecken, Splitterschutzwesten und Seenotbojen nur widerwillig und deshalb nachlässig am Körper verschraubt, dann drückt und zwickt es überall und man will erstma irgendwo anlegen und den ganzen überflüssigen Quatsch abmontieren. Anlegen mit Schwung an den goldenen Sandstrand is 'ne gute Idee. Nur hat Ramona beim letzten Zug soviel Schwung draufgehabt, daß sie durchgekratzt is und mir "unabsichtlich" 'ne volle Schaufel Wasser auf den Schoß geeimert hat. In meiner Not und Nässe steh ich natürlich hinten im Kajak auf, um das Leid zu lindern. Da folgt schon die nächste Mobbing-Attacke, denn just dieser Moment erschien ihr genau richtig, um das Kajak ruckartig noch weiter an den Strand zu ziehen. Nur mit Mühe konnte ich einen unfreiwilligen Tauchgang abwenden.

d aus D an der P Mit nassem Klamotten paddelt sich das nich, also hab ich doch auf die bereitgestellte Kleiderkammer des Kajakverleihers zurückgreifen müssen - demütigende Einheitsgrößen (One-size-fits-all). Da hat man auf jeden Fall die Lacher auf seiner Seite. Als Ramona sich wieder eingekriegt hat, konnten wir weiterpaddeln... Einer-Kajak ging hier übrigens garnicht, warum auch, im 2er kann man viel besser über Manövrierunfähigkeiten und falsche Paddeltechniken des anderen streiten.
Die Sicherheitsfantiker der Tourismusbranche haben außerdem noch eins draufgesetzt und jedes Kajak mit 'ner Leuchtrakete ausgestattet. Da hab ich erstma gelacht und dann gedacht "geili, geili". Der Einweiser meinte dann aber noch, daß Mißbrauch in Rechnung gestellt wird und hat damit meine ganzen Pläne kaputtgemacht.

Das klarste Wasser der Welt Schließlich warn wir neulich noch an den Pupu-Springs, die sind nicht etwa kackebraun, wie der Name vermuten lassen könnte, sondern glasklar. - Angeblich "die klarsten Quellen der Welt". Nur die Tourismusindustrie schafft solche und andere, wunderbaren Superlative, wie z.B. in Picton, wo es das "neunt-älteste" Schiff der Welt anzuschauen gibt. - Abgefahrn!
Tja was soll ich sagen, das Wasser da ist wirklich verdammt transparent - Tauchen ist absolut überflüssig, man erkennt auch so bestens was unter Wasser abgeht.

Montag, 4. September 2006

Post

Wir holen das nächste mal echte Post in Auckland ab. Die Adresse dort lautet:

Vorname Name
Poste Restante
Post Shop
24 Wellesley Street
Auckland
Neuseeland


Was Ende September abgeschickt wird, dürfte uns gerade so noch erreichen.

en route

Ramona und Eric auf Piste

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Zwischendurch unterwegs in

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Sri Lanka

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Die lieben SCHRÖDERS



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Und dann schlägt Dein Herz


Mad Caddies
Ska Ska Ska

Unterwegs - Literatur




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The Trouser People



Gregory D. Roberts
Shantaram


Alex Garland
The Beach


Norbert Lüdtke
Selbstreise-Handbuch


William Sutcliffe, Axel Henrici
Meine Freundin, der Guru und ich



Dieter Riemenschneider
Shiva tanzt. Das Indien-Lesebuch.



Dominique Lapierre
The City of Joy


Francois Bizot
The Gate


Yann Martel
Life of Pi


Tom Hodgkinson
How to be idle

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