Samstag, 9. Oktober 2010

Zu Gast bei Asers Familie

Damit wir zwischen den ganzen Traumstränden auch mal wieder was anderes sehen, fahren wir nach Gimpu im Lore Lindu Nationalpark in Zentralsulawesi. Wir werden vor der einzigen Unterkunft abgesetzt, die es in Gimpu gibt, aber die ist zu. Wir streunen etwas ziellos umher, da läuft uns zufällig Aser über den Weg, der gerade von seiner Kakaoplantage kommt und der nicht nur Lehrer ist, sondern nebenbei auch ein Guide und englisch spricht. Ein paar Minuten später sitzen wir auf zwei Mopeds und sausen zu dem Haus seines Großvaters. Wir werden von seiner riesigen Familie eingeladen bei ihnen zu übernachten. Sie sind begeistert und beschäftigen sich unentwegt mit uns für die nächsten zwei Tage. Eric spielt Schach und Dame gegen den Großvater, aber sein größter Erfolg ist ein Remis im Damespiel.

35 gegen 82 Jahre

Die Familie lässt uns kaum aus den Augen. Wenn einer von uns beiden versucht, unbeobachtet zur Toilette zu gehen, kommt schnell jemand hinterher, um uns den weg zur besten Toilette zu zeigen. Denn um das Haus des Großvaters stehen drei weitere herum, in denen die Familien von Asers Brüdern und Schwestern wohnen und diese haben etwas modernere Mandis (Bad mit Wasserbecken und Schöpfkelle). Das ist wirklich sehr nett, aber es ist trotzdem komisch wenn man das Gefühl hat, sie würden vor der Tür warten. Dafür entschädigt aber der Blick übers Tal beim Frühstück.

Frühstück mit Blick

Als Aser uns zu einem vermutlich jahrhundertealten Steinbecken führt, werden wir von einer lustigen Rasselbande begleitet. Das Becken ist dagegen eher langweilig.

Rasselbande

Gleich in der Nähe gibt es ein Takraw Spielfeld und Eric wird gleich mit ins Spiel aufgenommen. Er schlägt sich richtig gut in diesem Mix aus Volleyball und Fußball, während ich von den Kindern umringt und von den Frauen aus sicherer Entfernung beobachtet werde. Der Takraw Ball wird aus Rattan gemacht.

Takraw Video

Am nächsten Tag wandern wir durch den Dschungel auf den nächstgelegenen Gipfel im Nationalpark. Wir werden von einem alten Bauern begleitet, damit sich auch Aser nicht verläuft. Das ist ihm nämlich neulich grad passiert. Als erstes führt uns der Bauer mit erstaunlicher Zähigkeit durch einen reißenden Fluß, der uns bis zu den Oberschenkeln reicht. Ich hatte kaum Halt auf den rutschigen und spitzen Steinen und das Wasser hat mir fast die Beine weggezogen, aber der Bauer hat gelacht und uns nacheinander einzeln rübergebracht. Er ist am Ende sechs Mal durchgewatet.

Video Flußüberquerung

Auf dem Gipfel angekommen, haben wir keine Aussicht. Nicht gerade überraschend, denn auch dort war dichter Dschungel. Dafür konnte der Bauer nach einem Bambusstab suchen, der voller Wasser ist. Den haben wir dann für seine Enkelin mitgenommen, denn die Einhemischen sagen, dass dieses Bambuswasser die Kinder vom nächtlichen Einpinkeln kuriert.

Dschungelausrüstung

Während wir durch den Dschungel wandern, bleiben wir immer wieder an Zweigen hängen, die mit extrem hartnäckigen und vielen Widerhaken gespickt sind. Aser erzählt uns, dass diese Zweige sich wunderbar eignen, um Fledermäuse zu fangen. Man befestigt einfach einige Zweige quer an einem Bambusstab und wedelt mit diesem dann in einem Baum voller Fledermäuse. Die Widerhaken bleiben dann in den Flügeln hängen und die Fledermaus kann nicht mehr weg. Ausprobiert haben wir das aber nicht.
Kakao Auch hier wird dem Dschungel Land abgerungen für Plantagen. Am häufigsten sehen wir Kakao. Lustig ist, dass die Indonesier gar keine richtige Schokolade kennen, sondern nur halbwegs leckere Kekse mit Kakaogeschmack. Wenn sie wüssten, was sie verpassen, aber bei dem Klima geht es garnicht anders.

Auf dem Rückweg hat der Bauer den Stamm einer kleineren Palmpflanze geschlagen, das er als Gemüse bezeichnete. Daraus wurde abends eine leckere Kokossuppe gekocht. Aser sagte, dass jeder Mann, der in den Dschungel geht und seine Frau liebt, ihr dieses Gemüse mitbringt.

Reis enthülsen Zur Belohnung nach unserem Dschungelausflug fahren wir mit der halben Familie zu einem Dorf, wo wir hellen Palmwein probieren. Er ist warm, milchig, süß und irgendwie gewöhnungsbedürftig. Dafür sehen wir dann zufällig, wie man traditionell den Reis enthülst.
Damit es am nächsten Tag Hühnchen geben kann, muss vorher eins der in den Bäumen hockenden Haushühner eingefangen werden. Wir beobachten wie Asers Bruder eine halbe Kokosnussschale auf einen Bambusstab spießt und mit vielen Knoblauchzehen füllt. Damit geht er zu dem Baum, hält es unter das gewünschte Huhn und wartet bis dem Huhn schwindlig wird vom Knoblauch. Dann schwankt es ganz von allein in die Kokosnussschale. Und das haben wir tatsächlich gesehen.

Als der Abschied sich nähert, fühlen wir uns wie Rockstars. Wir werden mit jedem Familienmitglied einzeln und dann in allen möglichen Personenkombinationen abgelichtet. Das war wirklich ein netter Besuch.

Abschied

Samstag, 2. Oktober 2010

Die diabolische Derawan-Dynastie

Friedhofsidylle

Auf Pulau Derawan in Kalimantan (Borneo) sind sogar die Friedhöfe idyllisch. Trotzdem ist es aber nicht so weit ab vom Schuß, daß man nicht mobil erreichbar wäre. In unserer Unterkunft (hier Losmen genannt) über dem Wasser heißt es Hati Hati: Aufpassen!

Dreimaster Hati Hati - AUFPASSEN!

Eigentlich müßte die Insel umbenannt werden in Turtle Island, Koh Tao oder irgendwas anderes schildkrötenlastiges. Mir ist noch nie eine so dichte Schildkrötenpopulation untergekommen. Schon beim Frühstück auf dem Pier wird man von den Luftholegeräuschen dieser Biester aufgeschreckt. Zuerst zückt man noch aufgeregt die Kamera. Nach ein paar Tagen hat man sich daran gewöhnt, daß immer 3-4 Schildkröten in Sichtweite sind. Wenn ich aufs Geländer vom Pier gestiegen bin, konnte ich bis zu 8 Schildis gleichzeitig ausmachen. Hier haben mal 3 zusammen aufs Foto gepaßt.

Schildkrötendreierlei

Ich will hier nicht den Planeten zitieren, aber die Dorfbewohner sind tatsächlich ausgesprochen freundlich un die Kinder betteln ebenfalls ganz liebenswert um "Foto Foto".

My name is Cinderella - türlich

Abends gehts standardmäßig an den Strand, um die Tiere beim Gebären zu belästigen. Dabei wird gewartet bis die Schildi gebuddelt und mit dem Eierlegen begonnen hat. Danach bringt sie die Sache zu Ende auch wenn 10 Leute drumrumstehen ihre Krawallriegel anhaben, damit telefonieren oder L.A.s qualmen. Als Tourist wird man genötigt, die Meereskröten zu tätscheln. Der Eiereinsammelmann hat nicht Ruhe gegeben bevor er ein Foto von mir und der jungen Mutter gemacht hat. Schön zu sehen wie gerade 'ne Fuhre Sand in hohem Bogen durch die Luft gefeuert wird. Wenn man zufällig dahinter steht, kriegt man die Taschen vollgehauen. Die Viecher haben erstaunliche Kraft in den Flossen.

sexuelle Belästigung

Wenn Schildi ihre Eier verbuddelt hat, zischt sie wieder ab in den großen Teich und 'ne Horde Teenager stürzt sich auf die -in diesem Fall- ca. 120 Eier und buddelt sie wieder aus.

fertich - Tschüß ihr Perversen ... 119 120 - fertich

Diese werden dann in einem artgerechten Behältnis (kommt ihr nie drauf, is aber nur bedingt biologisch abbaubar) zur Brütstation verbracht. Das darf man sich jetz nich so proffessionell vorstellen wie sich das anhört. Ein paar hundert Meter weiter am Strand sind ein paar Quadratmeter abgesperrt und dort werden die Eier wieder verbuddelt. Das ganze dient nämlich hauptsächlich dem Schutz vor den Dorfbewohner, die die Eier sonst essen oder für teuer Geld an die Chinesen oder andere Allesfresser verscherpeln würden.

Eierdiebe voll rund

Die Eier sind am ehesten mit 'nem Golfball vergleichbar, haben allerdings anders als Hühnereier eine weiche Schale.

Das Tauchen um Derawan herum ist leider ziemlich teuer, da die Fahrt mit dem Boot extra in Rechnung gestellt wird. Für 4 oder 5 Tage sind wir die einzigen Bleichgesichter auf der Insel. Deshalb haben wir uns zunächst aufs Schnorcheln direkt von der Insel aus konzentriert. Die Einheimischen halten sich in abgesteckten Netzen echte Monsterfische.

ick freß Dir

Schließlich tauchen Neil, Hannah und Lewis auf, mit denen wir zu einem Schnorchel/Tauchtrip aufbrechen. Das Tauchen ist die Hölle. Die Strömung ist stärker als alles was ich bisher erlebt hab. Am Boden muß man sich an sog. Monkeytails festhalten - so'ne seilartige Meerespflanze. Beim Auftauchen wirds dann aber wunderschön und strömungsfrei und wir beneiden unsere Schnorchler, die das die ganze Zeit hatten.

Fishflash

Das Highlight ist allerdings das Schnorcheln auf der Insel Kakaban. Da gibts einen See in der Mitte in dem es unzählige ungiftige Quallen schwimmen. Wie kleine Raumschiffe gleiten die Quallen offenbar ziellos durch den ganzen See. Durch die schiere Menge ist es einfach unmöglich sie nicht immerzu irgendwo zu berühren.

kuck ma - ne Babyqualle

Es bleibt auch noch Zeit für ein kleines Fußballmatch in der derawanschen Dämmerung. Nach 15 Minuten haben Lewis und ich alle Dorfkinder vergrault und erklären uns selbst zu Gewinnern.

derawansches Dämmerungs-Dorf-Duell

Am Ende geht uns tatsächlich die Kohle aus und wir pumpen Neil an. Mit dem Boot nach Tanjung Batu, mit 'nem Kijang weiter nach Berau, umsteigen nach Tanjung Selor und nochmal ins Boot gehts zurück bis nach Tarakan. Hier bereiten wir uns auf unsere Pelni-Jungfernfahrt nach Sulawesi vor.

... und Tschüß

Sonntag, 12. September 2010

Die sich den Reinold klettern, den Chuck dschungeln und den Causteau tauchen

In Kota Kinabalu angekommen, kümmern wir uns als erstes darum wieder wegzukommen. In der indonesischen Botschaft wolln wir ein 60-Tage Visum beantragen. Mit kurzen Hosen leg ich keinen guten Start hin und nur Ramona kommt rein. Mobbing In Sabah muß man offensichtlich alles vorbestellen: Bergbesteigung, Tauchgang und sogar Unterkunft. Das mag allerdings auch daran liegen, daß wir zufällig zur europäischen Haupturlaubssaison dort eintrudeln. Die Besteigung des Mt. Kinabalu kann dann aber doch nach wenigen Tagen beginnen. Mit Sarah, Caoilfhionn und Liam haben wir die ideale Mannschaft gefunden. Gemeinsam nehmen wir die Besteigung des höchsten Bergs Südostasiens in Angriff. - Nach dem größten See und dem 'ausgebrochenstem' Vulkan ist das nur der nächste logische Schritt. Mal sehn welchen Superlativ die Tourismusindustrie als nächstes für uns bereithält.
Die ca. 3 Monate Reisen haben schon deutliche Spuren hinterlassen. Wir haben Gewicht verloren und die sportliche Fitness ist nahezu auf dem Nullpunkt. Keine guten Voraussetzungen für die Besteigung eines 4000ers.

Am Tag 1 des zweitägigen Trips sind wir dann auch mal wieder die letzten die durchnäßt vom Regen und vollkommen fertig an der Unterkunft Laban Rata ankommen. Auch unsere Wechselklamotten im Rucksack sind total naß geworden. Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich mir sowieso nicht vorstellen, am nächsten Morgen um 2:30 zum Gipfel aufzubrechen.
Der Ehrgeiz ist aber stärker als die Erschöpfung und um 2:00 quälen wir uns ohne ein Auge zugemacht zu haben in unsere nassen Sachen. Langsam aber stetig kommen wir voran. Wie eine Perlenschnur kann man den Verlauf des Weges an den hunderten Lampen all der anderen Kletterer erkennen. Wir haben übrigens nur eine Taschenlampe, sodaß ich die im Handy integrierte benutze. Das funktioniert ziemlich gut - außer an den Stellen wo man beide Hände zum Klettern am Seil braucht - und der Akku hält bis genau zum Gipfel.

Oben

Wir meistern den Aufstieg noch deutlich vorm Sonnenaufgang, um uns bis ca. 6:00 in Dunkelheit und Kälte den Yeti zu frieren. Hier sieht man uns durchgefroren und voller Freude kurz vor dem genüsslichen Verzehr einer 200g Cadbury-Schokolade.
Witzich - mit der aufgehenden Sonne im Rücken zeichnen sich die Umrisse des Mt. Kinabalu als Schatten auf den Wolken ab. Wenn man draufsteht macht der Berg nicht diesen perfekt konischen Eindruck.

Mt. Kegelbalu

Ein Blick zurück beim Abstieg, denn vorher wars ja dunkel.

Abstieg

Immer gerade wenn man denkt, das war jetzt richtig tough, sieht man so einen Porter mit seinem Handgepäck behende hochsprinten. Porter Mal ein paar Worte zum sogenannten "Dschungel". Falls jemand von Euch bei der Erwähnung von "Borneo" an dichten unberührten Urwald denkt, der wird - so wie ich - bitter entäuscht. Wer dagegen durch hunderte Kilometer von Palmölplantagen fahren will, der kommt voll auf seine Kosten. Auf der gesamten Strecke zwischen Kota Kinabalu und Tawau hab ich keinen unberührten Dschungel mehr gesehen. Es ist alles abgeholzt und systematisch durch Palmölplantagen ersetzt. Wenn danach nix mehr auf dem ausgelutschten Boden wächst, wird das ganze vermutlich vernünftig ausgefliest.
Hab mich mal mit jemandem unterhalten wozu denn das ganze verdammte Palmöl gebraucht wird. Das Zeug ist wohl überall drin: Kosmetik, Essen und natürlich in Plastetüten. Deshalb mein Vorschlag für eine homogene Welt: alle Wälder abholzen, Palmölplantagen drauf, daraus Plastetüten machen und diese dann gleichmäßig in den Weltmeeren verteilen. Zwischendrin noch 'n paar Mc. Donalds und Starbuckse. Herrlich - und vor allem sind wir schon fast fertig mit diesem Terraforming!

Sukau ist der Anlaufpunkt für Flußfahrten auf dem Kinabatangan durch den "Dschungel". Dieser besteht aus zwei schmalen, grünen Streifen zu beiden Seiten des Ufers (dahinter jeweils gleich Plantagen). Erstaunlich daß man an diesem Uferbereich trotzdem borneo-endemische Tiere wie Zwergelefanten und Nasenaffen sehen kann. Aber wo sollen die sonst auch hin. Dauert halt noch 'n bißchen bis alle Arten fachgerecht ausgerottet sind.

Hornbill Dutch Monkey

Es ist natürlich leicht darauf wütend zu sein. Aber im Prinzip tun die Leute hier nur das womit wir in Europa schon seit Generationen fertig sind. Oder gibts bei uns noch irgendwo Urwald? Falls ja, laßt es mich bitte wissen!

Um mein erhitztes Gemüt etwas abzukühlen müssen wir erstmal wieder abtauchen. Das macht man am besten von Semporna aus. Am begehrtesten ist dabei das Tauchen bei Sipadan. Allerdings hätten wir uns dazu schon im Oktober '56 anmelden müssen, so lang sind die Wartelisten für die Permits. Die Beschränkung ist aber wirkungsvoll: Die Korallen sind wohl in einem sehr guten Zustand bei nur maximal 120 Tauchern pro Tag. Stattdessen betauchen wir also die Plätze in der Umgebung. Viele der Inselchen sind traumhaft schön - direkt gemacht für die Prospekte von TUI, Penny und wie die alle heißen.

Mataking

Nicht nur der Strand von Mataking ist eine Liga für sich auch das Tauchen hat mich begeistert. Das lag vor allem an der unglaublichen Sicht von ca. 30m. Außerdem haben wir uns erzählen lassen, daß hier "Survivor" oder so gedreht wurde. Kenn ich zwar nich, vermute aber, daß das so eine Art Lost-Big-Brother-In-Pseudo-Reality-Peinlichkeits-Fremdschäming-Show ist. In echt gibt's nur ein teures Resort dadrauf. Das schließt zwar die Budget-Traveller aus, bringt aber herrliche Sauberkeit mit sich. An Land und unter Wasser ist das Paradies kaum von Plaste getrübt.

Hüppetick auf Sibuan

Ganz anders als Sibuan wo das Teufelszeug auch in den Korallen hängt oder auch mal 'ne Moräne in nem alten Müllappen wohnt. Die Dorfidylle trügt auch so etwas. Die Kinder betteln oder stehlen wenn man nicht aufpaßt. Die Mittagsreste von uns Tauchern wurden nach einer bestimmten, mir nicht zugänglichen, Rangfolge unter ihnen aufgeteilt. Vielleicht haben auch nur die großen gegessen, ich weiß es nicht genau.
Die Insel wird von den Divemastern auch Sunburn-Island genannt und sie schwören Stein und Bein, daß darüber ein Loch in der Ozonschicht ist, das jeden - auch Italiener - unweigerlich verbrennen läßt.
Hier mal ein paar Vertreter aus dem Meer. Links 'ne Nudibranch, die absolut absurd aussieht und rechts ein Krokodil! - hab ich gedacht - is aber nur ein Krokodilsfisch. Warum der so heißt weiß ich nich.

frech grinsende Punker-Nudibranch Krokodil - hab ich gedacht

Das schönste hätt ich fast noch vergessen. Wenn es beim Tauchen auf einmal rummst und sich alle fragend umdrehen, um zu prüfen wessen Flasche gerade explodiert ist, handelt es sich nur um das gängige Dynamite-Fishing in einigen km Entfernung. Der Schall ist unter Wasser verdammt schnell und reicht sehr weit. Die Explosion ist je nach Entfernung echt beängstigend.
Der Fakt an sich macht mich absolut ratlos und läßt mich den Glauben an die Menschheit verlieren. Mann kann sich nur mit was noch schlimmeren trösten - z.B. mit den Atombomben der USA im Bikini-Atoll. Was sollte man auch sonst mit 'nem Paradies anstellen wenn nicht zerbomben?

Schließlich ergattern wir auch noch eine Übernachtung auf Mabul Island und machen uns nach soviel Taucherei auf in Richtung Kalimantan - auf der Suche nach Dschungel und mehr Tauchen.

kleine Dorfrunde

Sonntag, 22. August 2010

Kundenservice auf Indonesisch

auch wenn wir gerade in Malaysia sind, reiche ich jetzt mal ein paar Beispiele nach, wie die Indonesier es immer ganz stilsicher geschafft haben, uns den Tag möglichst unangenehm zu machen.

Essen gehen
Man sucht sich also ein Restuarant, das irgendwie einen guten Eindruck macht. Dabei kann es zu jeder Tageszeit passieren, dass die Bedienung gemütlich irgendwo übernickt, also sollte man unbedingt auf sich aufmerksam machen. Als nächstes kann man bis zu 10 Minuten Wartezeit einsparen, wenn man mit Elbenaugen den Stapel mit den Speisekarten ausfindig macht und sich schnell selbst eine holt. Ansonsten wartet man eben darauf, dass die Bedienung mit dem allgegenwärtigen und extrem gelangweilten Flip-Flop-Schlurfen, die Speisekarten bringt. Wenn man dann seine Bestellung auf den vorgesehenen Zettel geschrieben hat, kann man nochmals Zeit rausholen, indem man den Zettel selbst zum Tresen bringt. Das heißt aber nicht, dass der Zettel nicht doch noch in der Küche verloren gehen kann und man nach einer Viertelstunde gefragt wird, ob man die Bestellung noch mal aufschreiben kann. Wenn man Glück hat, bekommt man sein Essen in der nächsten halben Stunde, ansonsten kann schon mal 'ne Stunde vergehen. Auf jeden Fall werden die Gerichte aber niemals gleichzeitig serviert. Das könnte ja angenehm sein! Übrigens passiert einem dies alles nicht, wenn man am Straßenstand ißt, die Verkäufer sind richtig auf Zack.

Flugticket kaufen
Die Reisebüros sind gewöhnlich mit unzähligen Mitarbeitern besetzt, wobei jeder eine ganz genaue und natürlich wichtige Aufgabe bekommen hat, die uns aber irgendwie verborgen bleibt. Es scheint, als würden sie eigentlich nur im Internet surfen oder auf ihre Handys tippen. Die Bedienung der Kunden wird dabei nur einer oder maximal zwei Personen zugetraut. Man kommt also in ein Reisebüro, in dem es von Mitarbeitern nur so wimmelt, es nur noch einen weiteren Kunden gibt und man trotzdem warten muss. Wenn man dann rankommt, kämpft man als nächstes mit der Verständigung. Für Jobs im indonesichen Kundenservice ist es Voraussetzung, besonders gut flüstern zu können. Wir verstehen also nur die eher unwichtigen Details wie Abflugzeit, Flugdauer, Verpflegung oder ähnliches. Was für uns wirklich zählt, wie z.B. der Preis und das Datum, erfahren wir erst nach dreimal nachfragen. Es kommt auch vor, dass man der Dame hinter dem Schalter noch andere Fluglinien nennen muss, die ebenfalls auf der gewünschten Strecke fliegen. Irgendwann wird uns klar, dass es den Reisebüros jedenfalls nicht darum geht, uns das beste Angebot zu machen. Wenn wir dann ohne Buchung wieder abzischen, weil der Preis im Internet tausendmal besser ist, ist das den Mitarbeitern auch egal, dann können sie wenigstens wieder auf ihre Handys eintippen.

dann wolln wir mal

Für den Flug einchecken
Man sollte sich genau überlegen, ob man wirklich mit der billigsten Fluglinie Indonesiens fliegen möchte, aber wir haben es einfach mal probiert. Als wir also die Check-in Schalter von Lion Air erreichen, sind die drei Warteschlangen nur als verschieden große Trauben zu erkennen. Das erinnert uns irgendwie an Indien. Die erste Traube, die wir wählen, löst sich nach ein paar Minuten auf, weil der Schalter ohne Erklärung geschlossen wird. Wir versuchen es also bei der nächsten. Dabei müssen wir aufpassen wie Schießhunde, dass wir nicht rausgedrängelt werden. Die beliebteste Taktik ist es, von ganz hinten einfach nach vorne zu gehen und sein Gepäck auf die Waage zu legen. Aber das finden sogar die Schalterbeamten zu ungerecht und schicken die frechen Drängler harsch zurück ans Ende der Traube. Die nächste Taktik ist, sich unauffällig vom geschlossenen Nebenschalter zu nähern. Damit kamen einige sogar durch. So kommt es aber, dass der Schalterbeamte sich gezwungen fühlt, mehrere Kunden gleichzeitig zu bedienen. Jeder der also seine Ellbogen auf den Schalter legt und mit dem Buchungszettel unter seiner Nase wedelt, wird erstmal kurz bedient. Das funktioniert nicht so richtig und kein Vorgang wird dabei bis zu Ende erledigt. Dabei geraten manchmal die Buchungszettel und sogar die Pässe etwas durcheinander. Und dann hat ja jeder auch noch Gepäck. Es gibt nur einen Gepäckzettelklebejungen, der aber für zwei Schalterbeamte arbeitet. Alle paar Minuten muss er nachfragen, auf welches Gepäckteil er jetzt eigentlich welchen Aufkleber draufmachen sollte. Da fragt man sich die ganze Zeit, wie das gutgehen soll. Geht es ja auch nicht. Mit uns vermissen noch ungefähr zehn andere Passagiere ihr Gepäck, als wir in Denpasar ankommen.

Einfach mal Tee trinken
Morgens um kurz nach halb acht sitzen wir verschlafen im Tauchladen und stellen fest, dass noch ein Tauchtourist fehlt. Allerdings wurde ihm gesagt, dass wir uns erst um acht treffen. Der Tauchmaster kommt auf die Idee, dass wir ja alle noch 'nen Tee oder Kaffee trinken könnten, solange wir warten. Wir blättern also alle in irgendwelchen Tauchbüchern und machen uns miteinander bekannt, um uns die Zeit zu vertreiben. Gerade als der fehlende Tourist um Punkt acht auftaucht, kommt das Tauchladenmädchen mit einem Tablett von hinten. Darauf stehen erstens zu wenige und zweitens leere Tassen. Sie setzt gerade an, uns zu fragen was wir trinken möchten, als sie tatsächlich selber merkt, dass wir jetzt los müssen. Wir fragen uns was sie die letzten 20 Minuten gemacht hat.

Einen Flug bestätigen
Wenn man auf die wilde Idee kommt, einen gebuchten Flug ein paar Tage vor dem Abflug noch mal zu bestätigen, bekommt man ganz schnell mal eine andere Abflugzeit untergejubelt. Der Reisebüromitarbeiter nimmt also unseren Buchungszettel, antwortet nicht auf unsere Frage, ob eine Bestätigung überhaupt nötig ist, spricht nur mit seinen Kollegen aber natürlich nicht mit uns während er sich ca. 'ne Viertelstunde mit unserem Zettel beschäftigt. Dabei macht er zwischendurch natürlich auch noch andere Sachen, nimmt Telefongespräche entgegen, verschwindet mit unserem zettel untern dem Tisch und am Ende gibt er uns einfach den Buchungszettel mit der draufgekritzelten neuen Abflugzeit zurück, ohne was zu sagen. Aber bei alldem hatten wir total Glück, bei anderen Reisenden wurde der Flug um zwei Tage verschoben.

Ach übrigens sind die Malaysier manchmal auch nicht besser. Wenn wir die Straßenseite wechseln wollen, nehmen sie uns mit dem Auto erst ganz langsam den Vorrang, um dann genau dort zu parken wo wir auf den Bürgersteig rauf wollen. Man könnte meinen sie machen das mit Absicht, aber wahrscheinlich merken sie es einfach nicht.

Mittwoch, 11. August 2010

Von Plastetüten, dem Verlust der Komfortzone und einem Huhn

Wir sind ja meistens mit dem öffentlichen Personennahverkehr unterwegs. Dieser kommt in den verschiedensten Varianten daher - ist aber niemals langweilig.
Oft werden neben den Passagieren auch noch ein paar zusätzliche Kleinigkeiten verstaut, wie z.B. ein paar Zentner Reis, 'ne Anbaureihe oder ein Atomkraftwerk.

Bemo - der is noch lange nich voll

Auch kleinere Verkehrsmittel erfreuen sich bei uns hoher Beliebtheit. Hier unser erster Kontakt mit einem Becak. Zwei Indonesier mögen da nebeneinander bequem reinpassen. Unsere Becken verkeilen sich wunderbar in der Bank und bringen so einen automatischen Sicherheitsgewinn bei gewagten Bremsmanövern.

Aus dem Flieger rein ins Becak

In Indonesien sind fast alle Disziplinen des Busfahrens in Indien in ähnlicher oder leicht abgewandelter Form vertreten. Der durchschnittliche Bus ist oft nochmals deutlich kleiner - etwa wie ein geschrumpfter Barkas mit vier Sitzbänken. Auf jede Bank werden 4-6 Leute gequetscht. Is aber in Wirklichkeit irgendein Isuzu oder was ähnlich Unaussprechliches. Es zwängen sich also ca. 20 Leute in dieses Ding. Hier ein Beispielbus VOR der Beladung.

Ramona beim Strassenflirt

Im "Buch" wird dieses Ding als Chickenbus bezeichnet und ich konnte die Beschreibung 100% nacherleben. Zuerst muß man sich mit dem totalen Verlust seiner eigenen Komfortzone abfinden. Westeuropäische Berührungsängste sind den Indonesiern fremd. Der äußerst schmale Gang zwischen den Reihen wird zuletzt mit Puppen-Plastehöckerchen aufgefüllt und besetzt. Da zu allen Seiten Leute sitzen, kann man theoretisch auch nirgendwo hinrutschen.

Besonders erdrückend war hier die Rückfahrt nach Berastagi nach unserer Vulkanbesteigung, als wir in einen (vermeintlich) vollen Bus zugestiegen sind. Alle Plätze waren bereits mehrfach besetzt - deswegen wird man aber nicht zurückgelassen. Meine Frage ob ich aufs Dach klettern dürfte wurde mit dem Hinweis auf die "Polisi" abgewiesen.
Ich hatte nämlich auf einer der ersten Chickenbusreisen neidisch die Schulkinder beobachtet, die einfach aufs Dach geklettert sind.
Diesmal nicht - also rein in die nichtvorhandene Lücke und im Gang dahocken - stehen ist auf Grund mangelnder Bauhöhe für mittelgroße Europäer nicht drin.

Ich habs nachgezählt. Ich hatte gleichzeitig Körperkontakt zu 6 weiteren Passagieren: Mit dem rechten Arm hab ich mich an einer Vorderlehne festgekrampft und dabei zwangsläufig dem Draufsitzer in den Rücken gegrabscht. Hochstapelei Mein rechter Oberschenkel lehnt relativ bequem an dem glücklichen Mädchen rechts von mir, das noch Anteile eines echten Sitzes ergattern konnte. Von hinten rechts bohrt sich ein Knie in meinen Rücken. Mit dem linken Arm kralle ich mich an Ramona fest, die im Tritt noch aufrecht stehen kann. Außerdem berühr ich zwangsläufig den Typen der zusammen mit Ramona im Tritt steht und den Cowboy links hinter mir mit dem Ellenbogen. Herrlich. Nur bei LKWs wird noch enger gepackt und höher gestapelt.

Ein anderes mal mußten wir auf der Tour von Berastagi nach Parapat an einem absolut runtergekommenen Busbahnhof in Pematangsiantar umsteigen. (Der Ort heißt echt so und Ramona konnte sich daran erinnern ohne nachzuschauen!) Ich bereue zutiefst keine Fotos oder, noch besser, ein Video gemacht zu haben. Aber wir hatten mit uns selbst zu tun, und man will nich, daß der Gepäckvomdachrunterwerfemann seinen Rucksack in 'ne Modderpfütze oder 'nen Straßengrill feuert. Der Untergrund war schwer zu deuten und beim Versuch mich in eine verkehrstechnisch günstige Position zu bringen, bin ich auf eine Art aschbraunen Plastehügel getreten - hab ich gedacht. Hat sich dann als Schleimglibbersoße mit Eiterschaumkrone herausgestellt und ich bin erstmal Knöcheltief in dieser Sumpfgrube versackt. Klingt witzich aber in dem Augenblick hat außer Ramona niemand gelacht.

Nach dieser Demütigung hab ich uns um die verschiedenen Dreckseen, Modderlöcher und brennenden Bio-Plaste-Kombi-Komposthaufen herummanövriert, um zum richtigen Chickenbus zu gelangen. Der is natürlich schon "voll" und ich wink schon ab "Wir warten auf den nächsten". Das Problem is - das nützt garnichts, denn auch der nächste Bus wird bis zum Anschlag vollgestopft bevor er abhebt.

Na jedenfalls ich so, "Oh, is ja voll nett daß der Typ da hinten in der letzten Reihe für mich aussteigt." Der is aber nur etwas gerutscht, um mir meine "Lücke" sichtbar zu machen. OK! - ich muß meine Füße nach hinten durchquetschen. Für mich die ideale Gelegenheit meinen Schleimschuh schon mal grob an seiner Hose vorzuputzen.

Doch nur weil alle sachgerecht verklemmt sind heißt das noch nicht, daß es losgeht. Der Fahrer geht evtl. noch mal was essen, kacken oder hält 'nen ausgiebigen Schwatz mit seinen Kumpels während wir Insassen in der prallen Mittagshitze den Innenraum schon mal leicht vorglühen.

Als nächstes kuckt n einzähniges, wettergegerbt-verhungertes Männchen durch das Loch wo normalerweise 'ne Seitenscheibe wäre und will uns Erdnüsse oder ähnliche Geduldsspiele verkaufen. Und wieder wünscht ich, ich könnte jetzt die Kamera draufhalten - aber die ist irgendwo unten im Tagesrucksack auf meinem Schoß und meine Arme kann ich unmöglich bewegen. Doch endlich hebt das Raumschiff ab.

Normalerweise erlangt man irgendwann eine Art Gleichgültigkeit und nimmt seine allseitige Eingeklemmtheit als unabänderbar hin. In diesem Fall kam aber erschwerend hinzu, daß die klappbare Vorderlehne nicht mehr einrasten konnte. D.h. immer wenn die 6-köpfige Familie vor uns sich angelehnt hat, lastete das Gewicht auf den Knien der Leute dahinter - bzw. auf den Knien desjenigen, mit den längsten Beinen ... Kennt ihr die durchschnittliche Körpergröße eines Indonesiers?
Ich wünschte ich könnte mit Ramona tauschen. Die teilt sich weiter vorne ein Lücken-Puppenhöckerchen mit einer Batak-Frau, die mit ihrem Haupt friedlich auf ihrem Rucksack schlummert.

In Parapat angekommen schäle ich mich stolz aus dem Bus, versuche auf den eingeschlafenen Beinen Halt zu finden und schaue verächtlich auf die Backpacker, die im bequemen Touri-Shuttle-Jeep angereist sind.

Aber nicht immer sind die Chickenbusse so voll. Auf einer anderen Fahrt sitzen wir mit drei Omas in der zweiten Reihe. Die eine hat krass vorstehende Zähne und noch krassere rote Lippen. Die kauen glaub ich Betelnüsse oder sowas. Aber das nur am Rande. Irgendwann nickt die Oma neben Ramona ein und kippt immer auf ihre Seite. In der Reihe hinter uns sitzt nur ein junges Mädchen und dahinter auch nur zwei Figuren. Halte Budi Trotzdem kommt niemand auf die Idee, daß alle etwas mehr Luft hätten, wenn vielleicht jemand eine Reihe nach hinten geht. Die 3 Omas rühren sich nicht und blockieren die Tür. Ramona ist irgendwann extrem genervt und klettert beim nächsten Stopp nach hinten. Die Omas kucken verständnislos.
Das hier, falls ihr Euch fragt, woher wir immer wissen, wann wir aussteigen müssen.

Die Inneneinrichtung einiger Bemos ist oft gewöhnungsbedürftig. Aber ganz viele Sachen - bevorzugt Sitzmöbel - bleiben in Indonesien für immer eingeschweißt und dadurch auch ewig neu - und man fühlt sich unendlich geborgen.

Innenausstattung Bemo

Anders als in Indien wird in Indonesien übrigens nicht direkt aus dem Fenster sondern sehr dezent in eine Plastetüte gekotzt. Diese wird dann erst nach Befüllung aus dem Fenster gepfeffert. Immer besonders witzich bei Gegenverkehr. Auch ist die Beteiligung deutlich geringer - nur ein Kotzer pro Fahrt. Weitere kleine Randbeobachtung: indonesische Kotze stinkt nicht - wieso hab ich noch nich rausgefunden.

Den wortwörtlichen Chickenbus konnten wir aber auf der Fahrt von Parapat nach Medan erleben. In diesem Fall handelte es sich allerdings um einen 'großen' Bus und es werden normalerweise nicht mehr Tickets als vorhandene Sitzplätze verkauft. Jedenfalls, nach einiger Zeit fing es in der Reihe hinter uns an zu gackern. Da hatte 'ne Omi 'n Huhn oder Hahn im Korb - hab ich gedacht. Die Omi hat dem Huhn immer wieder freundlich aber bestimmt die Luft abgedrückt damit es den Schnabel hält. Als sie ausstieg und ich mich wieder bewegen konnte, hab ich einen schnellen Blick auf das Federvieh werfen können. Natürlich war das Huhn nicht in 'nem Korb sondern stilsicher und artgerecht in 'ner Plastetüte verstaut. Wozu die alles gut sind! Ein Teufelszeug. In Asien kommt einfach alles in Plastetüten wenn man nicht aufpaßt - auch Plaste-Wasserflaschen!

In Ray Leh hat uns mal jemand von irgend 'nem Strand in Thailand erzählt. Durch den Monsun oder so weht da regelmäßig der ganze Plastemüll aus Indonesien rüber. Da konnte er knietief in Plasteflaschen, -tüten, -bechern usw. waten.
Außerdem hab ich neulich irgendwo gelesen, daß die riesigen Lederrückenschildkröten immer verrecken weil sie sich versehentlich im Wasser treibende Plastetüten reinpfeifen, die sie für Quallen halten. Leben wir nicht in einer herrlichen Welt?

Falls ihr Euch wundert warum ich immer Plastetüte statt Plastiktüte schreib - das is Absicht. Als Ossi darf ich das, wir habens nämlich erfunden und aus patentrechtlichen Gründen müssen Wessis Plastik sagen.

en route

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